Aktionsbündnis kämpft weiter
Fast 4000 Sekundarschulgegner

Dülmen. Bürgermeisterin Lisa Stremlau empfing die Mitglieder des Aktionsbündnisses gegen eine Dülmener Sekundarschule überaus freundlich im Rathaus.

Freitag, 02.06.2017, 12:01 Uhr

Aktionsbündnis kämpft weiter : Fast 4000 Sekundarschulgegner
Gut gelaunt, aber in der Sache völlig anderer Meinung, empfing Bürgermeisterin Lisa Stremlau das Aktionsbündnis. Foto: Michalak

Auch wenn sie in der Sache auf der anderen Seite steht. „Ich bin überzeugt, dass eine neue Schule, die ein längeres gemeinsames Lernen ermöglicht, die richtige Antwort für Dülmens Zukunft ist“, nutzte sie die Gelegenheit noch einmal, um sich explizit für den Bau einer neuen Sekundarschule auszusprechen.

FDP-Ratsherr Christian Wohlgemuth und weitere Mitglieder des Aktionsbündnisses waren beim Ortstermin ebenfalls in bester Laune. Schließlich übergaben sie insgesamt fast 4000 Unterschriften von Dülmenern, die „nein“ zur Sekundarschule sagen. Und haben damit rund 1000 Unterstützer mehr gefunden, als es gebraucht hätte, um den Stadtrat per Bürgerbegehren dazu zu zwingen, sich erneut mit der Frage zu beschäftigen, ob Dülmen eine neue Sekundarschule bauen soll, oder nicht.

Das Aktionsbündnis rät, die 17 Millionen Euro für den Bau zu sparen, und stattdessen mehr in das bestehende Schulsystem mit drei Gymnasien, zwei Realschulen und einer Hauptschule zu investieren. Auch den verpflichtenden Ganztag für Sekundarschüler kritisiert das Bündnis.

Mehr zum Thema und einen Wochenkommentar bringt die Dülmener Zeitung in ihrer Samstagsausgabe in Print und E-Paper.

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