Flüchtlinge in Arbeit
Ein Weg mit vielen Hürden

Dülmen. Personen verbinden und ein Netzwerk aufbauen, das hat sich die Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen, kurz IDU, mit ihrem Abend zur Integration von Flüchtlingen in den ortsansässigen Firmen zum Ziel gemacht. „Es stehen so viele Fragen und Informationen zu diesem Thema im Raum, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Harald Wehmeyer. „Wir wollen mit diesem Angebot verschiedene Wege aufzeigen, die man mit einem Flüchtling im eigenen Betrieb gehen kann und Anlaufstellen vorstellen, die dabei behilflich sind.“

Mittwoch, 08.06.2016, 17:28 Uhr

Flüchtlinge in Arbeit : Ein Weg mit vielen Hürden
Unternehmer, Flüchtlinge und Vertreter der Stadt Dülmen trafen sich am Dienstagabend zu einem Informationsaustausch im St.-Barbara-Haus. Foto: Michalak

So waren neben Claudia von Diepenbroick-Grüter von der Handwerkskammer Münster und Özlem Redding von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld auch Hanna Bogale, August Espeter und Dirk Weigelt von der Agentur für Arbeit und der städtische Integrationsbeauftragte Daniel Alfschnieder sowie Bürgermeisterin Lisa Stremlau vertreten.

Ein Angebot zur Kinderbetreuung der Flüchtlinge im Falle einer Anstellung bietet das Kinderhaus Rasselbande, vertreten von Daniela Prumann, die ebenfalls für Fragen zur Verfügung stand.

Ganz überraschend waren auch zehn Flüchtlinge aus Afghanistan und einer aus Pakistan da. Ihre Sprachpatin Birgit Landwehr hatte von der Veranstaltung durch die Dülmener Zeitung erfahren. „Das ist genau, worauf wir gehofft haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut, und schon am ersten Abend konnten Kontakte geknüpft werden“, berichtet Wehmeyer zufrieden.

Mehr zum Thema bringt die DZ am Donnerstag in Printausgabe und E-Paper.

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