Neues Zuhause für schwierige Kinder
Kiwo sucht Pflegefamilien

Dülmen. „Wir sind eine Pflegefamilie vom Kiwo“ stellt sich eine Mutter vor, die mit ihrer Beraterin der Kiwo-Jugendhilfe zum ersten Elternsprechtag mit ihrem Pflegesohn Moritz in die Grundschule gekommen ist.

Freitag, 07.08.2015, 15:35 Uhr

Neues Zuhause für schwierige Kinder : Kiwo sucht Pflegefamilien
Erfahrene Berater begleiten die Pflegeeltern in der Betreuung. Foto: Kiwo

Moritz lebt seit zwei Jahren in der Familie. Die beiden wollen der Klassenlehrerin nahebringen, warum er manchmal anders tickt und es ihm schwerfällt, dem Unterricht zu folgen.
Moritz ist ein stark verunsichertes Kind, das ein tiefes Misstrauen gegenüber Erwachsenen entwickelt hat. Seine sehr junge Mutter war mit seiner Erziehung überfordert. Sie hat ihn oft bei Freunden abgegeben oder allein zu Hause gelassen.
Anfangs war es ganz schwer für Moritz, sich von seinen Pflegeeltern versorgen zu lassen. Er hat lieber mit dem Hund der Familie gekuschelt, als Körperkontakt zu den Pflegeeltern zuzulassen. Die Familie erklärt, dass sie die letzten beiden Jahre nur deshalb meistern konnte, weil sie im Kiwo eine entsprechende Rückendeckung bekommen habe.
Seit 20 Jahren vermitteln, beraten und begleiten die zehn Berater des Kiwo Kinder und ihre Pflegefamilien. Unter dem Dach der Kiwo- Jugendhilfe leben rund 60 Kinder in familiären Betreuungsformen. Um auf ein Pflegekind gut vorbereitet zu sein, werden die Familien umfangreich geschult.
n Kontakt ist möglich über Ute Thaleikis-Carstensen, Tel. 02594/944860, oder Ruth Fernkorn, Tel. 02594/ 7825810.
 | www.kiwo-jugendhilfe.de

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