26 Tiere verenden oder müssen eingeschläfert werden
Schweinetransporter verunglückt

Dülmen. „Ziemlich chaotisch“ so beschreibt Martin Pollmann, Pressesprecher der Polizei Coesfeld, die Situation an der Autobahnabfahrt von der A 43 in Richtung Lüdinghausen. Denn in der Abfahrt kippte gegen 10 Uhr heute Morgen ein Schweinetransporter um.

Montag, 03.02.2014, 11:01 Uhr

Ein Teil der Schweine konnte in ein anderes Fahrzeug umgeladen werden.
Ein Teil der Schweine konnte in ein anderes Fahrzeug umgeladen werden. Foto: Jürgen Primus

Mehrere Stunden dauerte es, bis die Feuerwehr mit Hilfe von Mitarbeitern des Viehtransport-Unternehmens die Schweine aus dem verunglückten Lkw auf andere Fahrzeuge umgeladen hat.

Bei dem Unfall waren  Tiere aus dem F

ahrzeug geschleudert worden, so Pollmann. Einige seien verendet, andere würden, zum Teil schwer verletzt, umherlaufen. Die Feuerwehr hielt die Schweine in Schach. Die Einsatzkräfte haben so verhindert, dass Tiere auf die Straße gelaufen sind. Das Kreis-Veterinäramt war mit mehreren Ärzten vor Ort, die die verletzten Tiere begutachtet und zum Teil von ihrem leiden erlöst haben.

Wegen des Unfalls sind momentan an der Anschlussstelle Dülmen-Nord beide Abfahrten, sowohl aus Richtung Münster als auch aus Richtung Wuppertal, gesperrt. Die Auffahrten sind frei. Es wird damit gerechnet, dass die Sperrung aufgrund der Bergungs- und bevorstehenden Reinigungsarbeiten noch bis zum späten Nachmittag andauern wird.

(Ausführliche Berichterstattung am Dienstag in der Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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