Umbau des Clemens-Brentano-Gymnasiums
Gespräche führen und rechnen

Dülmen. „Nach dem Umbau ist vor dem Umbau“ heißt die Devise am Clemens-Brentano-Gymnasium. Nachdem die Schule mit dem neuen Forum, Medienraum, Bibliothek, neuen Klassen- und Gruppenräumen auf den Ganztagsunterricht vorbereitet ist, fehlt nun noch eine Mensa. 2,5 Millionen Euro soll für den Bau zur Verfügung gestellt werden, rund 100.000 Euro stehen für die Einrichtung der Mensa zur Verfügung, hatten die Politiker noch vor der Sommerpause beschlossen. Das mit den Planungen beauftragte Architekturbüro Wirtz + Kölsch aus Leverkusen hatte ihnen erste Studien vorgestellt, wie die Mensa von innen aussehen oder wie die Fassade gestaltet sein könnte.

Donnerstag, 09.08.2012, 17:49 Uhr

Umbau des Clemens-Brentano-Gymnasiums : Gespräche führen und rechnen
Die Tage des Musikraums neben der Schulaula sind gezählt. Dieser Teil des Gebäudes soll der neuen Mensa zum Opfer fallen. Foto: Claudia Marcy

Mit diesen Fragen allerdings beschäftigen sich die Diplom-Ingenieure Bernd Wirtz und Andreas Kölsch bei ihren Vorplanungen für den Anbau derzeit nicht. Jetzt gehe es erst einmal darum, verlässliche Kosten zu ermitteln. Dazu werden Gespräche mit Küchen- sowie anderen Fachplanern geführt und Rahmenbedingungen abgesteckt („Wie ist das Gelände beschaffen?“), erläutert Bernd Wirtz im Gespräch mit der DZ. Um Fragen der Innen- oder Fassadengestaltung kümmere man sich dann in einem zweiten Schritt. Gut jede Woche ist Wirtz in Dülmen, steht in Kontakt mit Schulleitung und Stadt. Die Zusammenarbeit hat sich bereits beim Umbau des CBG bewährt, auch hier hatten Wirtz + Kölsch die Pläne entwickelt, die Bauleitung lag in Händen der Stadt.

Das Büro aus Leverkusen hat Erfahrung im Schulneu- und Schulumbau. Dabei konzentriere man sich auf seine Region, das Rheinland, sagt Wirtz. Dülmen sei der einzige Auftraggeber aus Westfalen. Die Mensa soll an die Schulaula angebaut werden, der jetzige Anbau, in dem die beiden Musikräume des Gymnasiums untergebracht sind, muss dafür geopfert werden. Stadtbaurat Clemens A. Leushacke hofft, dass nach einjähriger Bauzeit die Mensa im Spätherbst 2013 eröffnet werden kann.

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