Dülmen
Am AvD-Gymnasium sind vier Klassen möglich

Montag, 07.03.2011, 18:30 Uhr
Eine Mensa gehört zu den Angeboten des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums. (Foto: privat)

Dülmen. Gregor Leydag, Leiter des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums (AvD), freut sich: 113 Mädchen und Jungen sind für die neue Jahrgangsstufe fünf angemeldet worden, die nach den Sommerferien an den Start geht. Das ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem vergangen Jahr: 2010 meldeten 86 Eltern von Grundschülern ihre Kinder am Annette-Gymnasium an.

Für das Clemens-Brentano-Gymnasium, an dem in der vergangenen Woche ebenfalls die Anmeldungen liefen, haben sich 110 Eltern entschieden. CBG-Schulleiter Bernd Vogt ist ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Im vergangenen Jahr hatte die Schule 123 Anmeldungen. Damit war das Dülmener Traditionsgymnasium 2010 mit vier fünften Klassen in den verpflichtenden Ganztag gestartet. Auch im kommenden Schuljahr wird es hier wieder vier fünfte Klassen geben, die von Montag bis Donnerstag bis 16 Uhr unterrichtet werden.

Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bietet den freiwilligen Ganztag mit zahlreichen Arbeitsgemeinschaften an. Essens- und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Mittagspause an den langen Campustagen sind vorhanden. Erst in diesem Monat wurde die neue Mensa eröffnet (DZ berichtete).

Mit drei fünften Klassen ging das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium im vergangenen Jahr an den Start. In diesem Jahr, so wünscht es sich Schulleiter Gregor Leydag, sollen es vier fünfte Klassen sein. Bislang gab es am Annette-Gymnasium pro Jahrgang nur drei Klassen. Die Beschränkung auf Dreizügigkeit war nötig, weil die Schule in dem denkmalgeschützten Gebäude nicht erweitert werden kann. Wegen der Schulzeitverkürzung (kurz: G8, dem Abitur in acht Jahren an der weiterführenden Schule) habe das Gymnasium mehr Platz, argumentiert Leydag. Zwar verlässt erst 2013 der erste G8-Jahrgang zusammen mit dem letzten G9-Jahrgang die Schule. Aber im kommenden Schuljahr könne dieser Doppeljahrgang in allen Kursen zusammengelegt werden - da werde weniger Raum benötigt, sagt Leydag. Zudem verweist er auf den Elternwillen: Der soll nach Willen der Landesregierung gestärkt werden. Und der Elternwille, so der Schulleiter, besage, dass die Eltern für ihr Kind das Annette-Gymnasium haben wollen. In dieser Woche noch möchte sich das Schulleiter mit der Bürgermeisterin zusammensetzen, um die Sache zu besprechen.

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