Dülmen
Reizende Skulptur am Bulderner Kreisverkehr 

Sonntag, 25.12.2011, 10:42 Uhr

Gregor Simon (r.), der die Skulptur erschaffen hat, und Garten- und Landschaftsbauer Nasko Satrovic verankerten die „Schienenspirale“. (Foto: Jürgen Primus)

Buldern. Schon beim Aufstellen der Skulptur am neuen Kreisverkehr an der Max-Planck-Straße in Buldern hielten zahlreiche Bulderaner an und betrachteten das Kunstwerk. Die etwa 3,50 Meter hohe und im Durchschnitt zwei Meter breite Skulptur reizt die Leute. Das wurde bereits nach wenigen Minuten klar.

„Ich bin ganz begeistert“, gestand Bulderns Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock. „Es ist noch schöner, als ich erwartet hatte.“ Andere Besucher setzen noch einen drauf. „Das Kunstwerk hätte durchaus noch größer und pompöser sein können“, sagte ein Fahrradfahrer, der kurz anhielt und den Handwerkern bei der Verankerung gestern Morgen zuschaute. Wiederum andere Betrachter finden die Skulptur ganz schrecklich. „So etwas gehört auf einen Spielplatz“, so ein älterer Herr. Gregor Simon sowie Jürgen Leider und Christopher Vagedes hatten die „Schienenspirale“ erschaffen, die beim Wettbewerb zur Aktion „Ortsteilprojekt 2011“ für die Neugestaltung des Kreisverkehrs am Bulderner Bahnhof ausgewählt wurde. Es war ein Projekt „Gestaltung im Handwerk“ von Berufsschülern des Richard-von-Weizsäckern-Berufskollegs im dritten Ausbildungsjahr.

22 Schwellen aus massivem Bangkirai-Holz wurden verbaut. Die Rohre wären wie ein Treppen-Handlauf kalt gebogen worden. „Das war nicht so leicht. Die Skulptur wiegt jetzt wohl an die 200 Kilogramm. Das ist echt massiv“, so Gregor Simon. Landschaftsbauer Nasko Satrovic haut dem jungen Künstler anerkennend auf die Schulter. „Ich muss sagen. Mir gefällt es richtig gut.“

Die Dülmener sind aufgerufen, für eine zweite Maßnahme Vorschläge bis zum 19. Dezember einzureichen. 2011 Euro stehen für eine nachhaltige Familienmaßnahme zur Verfügung. Was das sein kann, oder wo das Projekt verwirklicht wird, ist noch offen. Vorschläge können bei der Volksbank Buldern, der Sparkasse in Buldern sowie im Bürgerbüro oder bei Edith Eiersbrock abgegeben werden.Bildergalerie unter

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