Bürgermeister-Wahl
Lisa Stremlau hat sich entschieden

Dülmen. Mit einem Lächeln und ziemlich entspannt empfing Bürgermeisterin Lisa Stremlau DZ-Redaktionsleiter Markus Michalak und DZ-Redakteurin Claudia Marcy zum traditionellen Jahresinterview mit der Tageszeitung im Rathaus. Eine Stunde hatte sie in ihrem Terminplan für das Treffen freigehalten. Aber dann nahm sie sich fast doppelt so viel Zeit, um die Fragen zu beantworten.

Dienstag, 30.12.2014, 19:18 Uhr

Bürgermeister-Wahl : Lisa Stremlau hat sich entschieden
Bürgermeisterin Lisa Stremlau nahm sich viel Zeit für das Gespräch mit der Dülmener Zeitung. Foto: Claudia Marcy

Konzentriert, entschieden und kein bisschen amtsmüde wirkte die Bürgermeisterin. Dass sie eine rote Bluse und einen schwarzen Blazer trug, mag Zufall gewesen sein. Oder verbarg sich dahinter eine politische Aussage? Denn die entscheidende Frage galt der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr.
Markus Michalak: Fangen wir mit der Frage an, die wohl die meisten Dülmener interessiert: Wird Bürgermeisterin Lisa Stremlau im nächsten Jahr wieder zur Wahl antreten?

Lisa Stremlau: Ich habe mich in dieser Frage mit meiner Familie beraten und inzwischen auch eine Entscheidung getroffen. Auf unserer ersten Personalversammlung im nächsten Jahr möchte ich meine Entscheidung zunächst meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt geben. Und an diesem Tag werde ich natürlich auch die Dülmener Zeitung und somit die Bürgerinnen und Bürger informieren.

Auch die Innenstadt war Thema in dem Gespräch:

Markus MIchalak: Dass Dülmen als Einkaufsstadt Nachholbedarf hat, ist offensichtlich. Warum, glauben Sie, werden die Dülmener auch von einem Intergenerativen Zentrum profitieren?

Lisa Stremlau: Ich erlebe schon heute ein sehr intensives Miteinander der Generationen in Dülmen. Wenn ich etwa sehe, wie Kinder in der Neuen Spinnerei gemeinsam mit Senioren Weihnachtsgeschenke basteln, wenn ich an die vielen Begegnungen im Mehrgenerationenhaus denke. Und genau das ist ja der Grundgedanke des IGZ: Die Generationen in einen intergenerativen Austausch zu bringen. Und ich bin fest überzeugt, dass wir das mit dem neuen IGZ auch hinbekommen.

Markus MIchalak: Wird die Münsterstraße inzwischen von der positiven Entwicklung der Innenstadt abgehängt?

Lisa Stremlau: Ganz im Gegenteil. Ich bin überzeugt, dass die positiven Impulse, die vom Stadtquartier, dem IGZ und der neuen Rathausgastronomie ausgehen, auch die Münsterstraße belebt werden. Wir sind hier ja auch nicht untätig. Wir möchten an der Münsterstraße zunächst einen neuen Parkplatz anbieten. Und mit der geplanten Südumgehung, deren Baubeginn ja nun zum Glück unverrückbar feststeht, wird die Münsterstraße deutlich vom Fernverkehr entlastet werden.

Das komplette Jahresinterview ist in der Silvesterausgabe der Dülmener Zeitung (Print und E-Paper) zu lesen.

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