Sturm am Sonntagabend beschädigte vor allem Bäume
Heftiges Unwetter fällt Eiche

Dülmen. „Das wird viel Feuerholz geben“, kommentiert Josef Schlüter, der Leiter des städtischen Baubetriebshofes, den größten Schaden des Unwetters am Sonntagabend. Denn in Rödder riss der Wind eine mächtige Eiche um. 

Montag, 21.07.2014, 17:48 Uhr

Josef Schlüter, Leiter des Baubetriebshofes, zeigt die große Eiche, die vom Sturm gefällt wurde.
Josef Schlüter, Leiter des Baubetriebshofes, zeigt die große Eiche, die vom Sturm gefällt wurde. Foto: Schulze Zumhülsen

Die Straße ist aufgerissen, und das im Durchmesser mehrere Meter messende Wurzelwerk erhebt sich deutlich sichtbar aus der Erde. Laut Schlüter wird es noch einige Tage dauern, bis die Eiche in Rödder fortgeschafft ist. „Der Baum kann zwar zersägt werden, wir haben aber nicht die Gerätschaften, um die Wurzel zu heben“, so der Leiter des Baubetriebshofes.

Ansonsten berichten Feuerwehr und Polizei nur von wenigen Unwetterschäden in Dülmen. Der kurze, aber heftige Sturm, der am Sonntagabend gegen 18 Uhr mit Starkregen durch Dülmen zog, riss neben der Eiche in Rödder auch noch weitere Bäume um, so Schlüter. Drei Bäume wurden am Brokweg entwurzelt und müssen gefällt werden, die Kronen von Obstbäumen wurden in Rödder auf die Straße geweht, ein umgefallener Baum am ehemaligen jüdischen Friedhof von der Feuerwehr entfernt.

Daneben wurden zwei Keller am Lerchenfeld und im Kinderwohnheim in der Lüdinghauser Straße überflutet, liefen nach Angaben von Wehrführer Uwe Friesen von alleine wieder ab.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2628917?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker