Leserreise
Nachlese: Mit dem Rad über liebliche Hügel

30 Radfahrer aus Dülmen, eine rund 200 Kilometer lange Strecke - und kein einziger Platten. Nicht ein Defekt stoppte die DZ-Leser, die jetzt mir ihren Rädern für sechs Tage in Thüringen unterwegs waren.

Mittwoch, 11.07.2018, 00:01 Uhr

In Erfurt bewunderten die 30 Teilnehmer der DZ-Leserreise den eindrucksvollen Dom, den wichtigsten und ältesten Kirchenbau der Landeshauptstadt, sowie die Severikirche, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Domberg befindet.
In Erfurt bewunderten die 30 Teilnehmer der DZ-Leserreise den eindrucksvollen Dom, den wichtigsten und ältesten Kirchenbau der Landeshauptstadt, sowie die Severikirche, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Domberg befindet.

Gleich am Tag der Anreise stand die erste, etwa 20 Kilometer lange Tour auf dem Programm. Der Weg führte sogleich hinauf zu den sanften Höhenzügen der Rennsteig-Region, zugleich Quellgebiet des kleinen Flüsschens Ilm, der die Dülmener an den ersten vier Tagen stets begleiten sollte. In flotter Fahrt ging es durch den Thüringer Wald hinunter zum Städtchen Ilmenau, wo die Räder über Nacht ebenso untergestellt wurden wie an anderen Tagen am jeweiligen Endpunkt der Tagesetappe.

Von dort brachte der Bus die Gruppe um Reiseleiter Rainer Mittrowann stets immer wieder zurück in das historische Weimar, wo die Leser an allen Tagen (beziehungsweise Nächten) mit dem Hotel Leonardo ein gutes, zentrales Domizil hatten. Besonders an die gute Küche und die Buffets wird sich jeder sicher gern erinnern, ebenso an die abwechslungsreich ins Programm eingebauten Besuche typischer Thüringer Gasthäuser an zwei Abenden.

Weitere Radetappen führten dann durch das liebliche Thüringer Hügelland, das wohl jeder bewunderte, der das Mittelgebirge liebt. Auch wenn beim einen oder anderen „Hügelchen“ schon mal die Muskeln angespannt werden mussten - und auch die E-Biker einen oder zwei Gänge herunterschalten mussten - war das Vergnügen umso größer, wenn es bergab wieder flott voran ging. Eine Abwechslung bot dabei sicherlich der Besuch der Greifvogelschau in Kranichfeld, ein Erlebnis, das die meisten zuvor wohl noch nicht hatten.

Zwischendurch warteten historische Städte von Weltrang wie Weimar mit seiner weitläufigen Parklandschaft und natürlich Erfurt mit monumentalen Kirchenbauten sowie der berühmten Krämerbrücke zum Abschluss der Reise. Doch auch die kleineren Städtchen begeisterten: Mühlhausen und vor allem Bad Langensalza mit seinem japanischen Garten und seinem Rosengarten, durch die Dülmener gemütlich schlendern konnten. Ein Spaziergang der besonderen Art war sicherlich der Rundgang in luftiger Höhe im Naturpark Hainich: Der Baumkronenpfad bot wunderschöne Ein- und Ausblicke in die Natur und in die Ferne.

Und dann gab es ja noch viele andere Momente, die von der Leserreise in Erinnerung bleiben: Ob die Senfmühle und Straußenzucht von Kleinhettstedt, das Wassertreten nach Kneipp in Bad Berka, die „Toskana des Ostens“ mit den üppigen Kirschbäumen oder die Stadtführungen mit der Würze großartiger Geschichte oder berühmter Persönlichkeiten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5948258?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F2837066%2F1594998%2F
Nachrichten-Ticker