Leserreise
Nachlese: Im Land der Superlative

Dubai/Abu Dhabi. Die Vereinigten Arabischen Emirate - das Land der Gegensätze und Superlative. In die beeindruckende arabische Welt tauchten jetzt die Leser unserer Zeitung bei einer Rundreise durch das erst 1971 gegründete Land der sieben Emirate ein.

Freitag, 22.03.2013, 09:10 Uhr

Leserreise: Nachlese: Im Land der Superlative
Wüstenabenteuer und Großstadtdschungel erlebten diese DZ-Leser bei der Leserreise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Foto: Marc Bednara

Leserreise V.A.E.

1/122
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara
  • Foto: Marc Bednara

Gleich am Ankunftstag verschaffte sich die Reisegruppe den ersten Überblick über Dubai. Auch wenn die Besucherplattform des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa, „nur“ im 124. Stock auf gut der Hälfte des 828 Meter hohen Turmes liegt, so war die Aussicht dennoch atemberaubend. Ein Hochhaus, größer und spektakulärer als das andere, auf der einen Seite, Wüste auf der anderen. Hier der Blick auf die gigantische Dubai Mall, da der kleine, herkömmliche Markt, der Gold- und Gewürz-Souk.

Dubai, mit etwa zwei Millionen Einwohnern größte Stadt der Emirate, bietet für jeden Geschmack etwas. Das Dubai Museum ist nahe der Altstadt in einem ehemaligen Fort untergebracht und zeigt einen Überblick über das historische Leben in Dubai vor dem Ölboom. Mit dem Wassertaxi, einem Abra, überquert man den Dubai Creek, vorbei an modernen Hochhäusern und gelangt zum Souk, der Gewürze aus allen Ländern oder direkt nebenan Gold in allen Variationen bereithält. Zum Shopping geht man in die riesigen Zentren wie der Mall of the Emirates mit eigener Skihalle oder in die Dubai Mall mit integriertem Eisstadion und Unterwasserwelt.

Den Abend kann man am Fuße des Burj Khalifa ausklingen lassen. In einem der unzähligen Bistros oder Restaurants kann der Besucher im 30-Minuten-Takt die etwa dreiminütigen Inszenierungen aus Licht und Wasser bewundern. Aus dem 225 Meter langen Brunnen schießen zu orientalischen oder modernen Popklängen bis zu 150 Meter hohe Fontänen. Wer lieber selbst auf das Wasser möchte, kann mit einer Dhau die etwa 14 Kilometer lange Bucht, den Dubai Creek, entlang fahren und die beleuchtete Skyline Dubais auf sich einwirken lassen.

Wer den Nervenkitzel liebt, der entscheidet sich für eine rasante Fahrt in der nahen Wüste außerhalb der Tore Dubais. Hier kann der Sonnenuntergang in der schier endlosen Weite genossen werden. Im Beduinendorf angekommen, besteht die Möglichkeit mit einem Kamel zu reiten, die Shisha, eine orientalische Wasserpfeife, zu rauchen oder sich mit Henna bemalen zu lassen.

Dass man sich fernab der europäischen Welt befindet, merkt der Tourist an vielen Dingen. So ist Alkohol nur schwer (und dann auch sehr teuer) zu erwerben. Im Emirat Sharjah ist er gänzlich verboten, ebenso wie das Rauchen, Händchen halten oder gar Küssen in der Öffentlichkeit. Wer sich dem widersetzt, wird - wie im Koran beschrieben - mit 80 Peitschenhieben bestraft, und zwar unabhängig von Herkunft und Konfession.

Einige der Besonderheiten, die der beschlagene Reiseleiter Gasan seinen Gästen vermittelte: „Sollten Sie sich wundern, dass die Personen neben Ihnen zum Beispiel nicht in den Fahrstuhl einsteigen, so liegt es daran, dass Sie rechts stehen - wer rechts steht, hat immer Vorrang, egal welchen Alters oder Geschlechts. Rechts vor links gilt auch bei der Begrüßung“, ergänzt er. Für Schmunzeln sorgt diese Erklärung: „Die Temperaturen steigen im Sommer offiziell nur bis 48 Grad, da in den Emiraten ab 50 Grad nicht mehr gearbeitet werden darf.“ In Wirklichkeit könne es bis zu 54 Grad heiß werden.

Das Kamel genießt in der arabischen Welt noch immer eine hohe Wertschätzung. Die Tiere, die bis zu 30 Jahre alt werden können, sind treue Wegbegleiter der Beduinen. Sie können durchschnittlich bis zu 14 Tage im Sommer, bis zu drei Monaten im Winter ohne Wasser auskommen und bis zu 50 Stundenkilometer schnell laufen. Die Kamelmilch wird heute vermarktet, weil sie - ohne Fettanteil - gut für Diabetiker sein soll.

Die Scheich-Zayed-Moschee in Abu Dhabi ist mit einem Platzangebot (innen und außen) für 40.000 Personen die drittgrößte Moschee der Welt. Die geplanten Baukosten von 400 Millionen Dirham wurden wegen der acht Jahre dauernden Bauzeit und der immer teurer werdenden Materialien deutlich gesprengt. So kostete das Bauwerk, das erst nach dem Tod des Bauherrn und Gründers der Emirate, Scheich Zayed, fertiggestellt wurde, stolze zwei Milliarden Dirham (circa 420 Millionen Euro). In der Moschee wurden 70 Kilogramm Gold verbaut und ein handgeknüpfter Teppich verlegt, der die Größe von zwei Fußballfeldern hat. Scheich Zayed wird noch heute wegen seiner Verdienste um die Emirate verehrt, und sein Porträt ist an vielen Stellen sichtbar.

Der Mindestlohn für einen Einheimischen beträgt monatlich etwa 1930 Euro vor Steuern (Steuersatz: null Prozent). Da ausländische Arbeiter für ein Zehntel ihre Dienste leisten (müssen), werden Emirati nur im Militär, der Politik oder in leitenden Positionen eingesetzt. Da ausländische Unternehmer zur Firmengründung die Bürgschaft eines Einheimischen benötigen, gibt es pfiffige Emirati, die ihre Einnahmen ausschließlich aus diesem Geschäft beziehen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1571284?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F2837066%2F1594998%2F
Nachrichten-Ticker