Buldern. So viele Cowboyhüte hatte man in der Reithalle in Buldern schon lange nicht mehr gesehen. Nach einigen Jahren Pause fand wieder ein zweitägiges Westernreitturnier auf der Anlage des Zucht-, Reit-, und Fahrvereins statt. Über 110 Reiter waren aus ganz Westfalen gekommen, um sich beim Turnier der Ersten Westernreiter Union (EWU) zu messen.
„Hut und Stiefel sind beim Westernreiten vorgeschrieben. Aber einen Colt wird man bei den Teilnehmern nicht finden“, sagte Turnierwart Jürgen Guldner. Bei den Jugendlichen fehlten die Hüte ebenfalls, da eine Helmpflicht besteht. Im Unterschied zu anderen Reitturnieren gab es am Wochenende andere Pferde zu sehen. „Die Westernpferde sind kleiner. Zu den bekanntesten Rassen zählen Quarter Horses oder Paint Horses“, so Guldner.