Münster - Das große Luftschloss ist vergessen. Jetzt werden die „Königskinder“ bodenständig. Statt einem teuren Kinderhospiz hinterherzujagen, setzt der Verein konkret Mittel für Kooperationen ein. Auch hier gehts um Hilfen für lebensbedrohlich erkrankte Kinder und ihre Familien.
Vier halbe Stellen wird der Verein, der gerade eine interne Zerreißprobe hinter sich hat, an drei münsterischen Kinderkliniken finanzieren. Am UKM, dem Franziskus- und dem Clemens-Hospital werden drei Erzieherinnen für zwei Jahre in die Betreuungsarbeit einsteigen. Am UKM wird überdies eine halbe Psychologenstelle finanziert. „Wir haben 900000 Euro Spendengelder“, sagt Vereinsvorsitzender Hubertus Foyer, „wir sind kein Spendensammelverein, wir wollen das Geld konkret einsetzen.“