Münster/Osnabrück - In einem einzigartigen Modell werden das Universitätsklinikum Münster (UKM) und das Klinikum Osnabrück zukünftig auf dem Gebiet der Transplantation fremder Knochenmark-Stammzellen („allogene“ Transplantation) eng zusammenarbeiten.
Das gaben die Kliniken in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Patienten werden von einer engmaschigen Organisation während der Vorbereitung (Osnabrück), Transplantation (Münster) und Nachbehandlung (Osnabrück) profitieren. „Besonders für unsere Leukämie-Patienten bedeutet dies einen großen Fortschritt, weil sich Wartezeiten verkürzen, wir frühzeitig alles für die Patienten organisieren können und sie zur Anschlussbehandlung schnell wieder zurück nach Osnabrück kommen können“, fasst Klinikum-Geschäftsführer Dr. Hansjörg Hermes zusammen.