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FMO-Bilanz

Weniger Fluggäste - wirtschaftliches Ergebnis dennoch positiv

Greven - Während fast alle anderen Flughäfen in Deutschland 2010 ein Plus bei ihren Passagierzahlen vermelden konnten, ist die Bilanz des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) in Greven für das vergangene Jahr negativ. Wie die Geschäftsleitung am Mittwoch mitteilte, sanken die Fluggast-Zahlen von rund 1,38 Millionen in 2009 auf 1,33 Millionen im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent.

Flughafenchef Gerd Stöwer machte dafür den Verlust der Air France-Verbindung nach Paris sowie die Verkehrsbeeinträchtigungen durch die isländische Flugasche und die infolgedessen laut Reiseanbieter etwas buchungsmüden Westfalen verantwortlich. Nach einem deutlichen Rückgang des Passagier-Aufkommens in der ersten Jahreshälfte (minus 6,1 Prozent) stiegen die Buchungszahlen in der zweiten Jahreshälfte wieder an.


Für das kommende Jahr hofft der Airport auf eine Trendwende. „Da bin ich sehr optimistisch“, sagte Stöwer. Helfen sollen dabei die im Sommer 2010 ins Angebot aufgenommenen sechs neue Strecken sowie die Ankündigungen von Tui und Air Berlin, ihre Angebote am Grevener Flughafen in diesem Jahr ausbauen zu wollen.

Positiv hingegen ist die wirtschaftliche Bilanz des FMO. Nach Verlustvorträgen in den Vorjahren kann der FMO das Jahr 2010 fast mit einer schwarzen Null beenden. Zwei Sparprogramme haben dabei geholfen, das Defizit im vergangenen Jahr auf knapp eine Million Euro zu drücken. „Unsere Gesellschafter werden auch für 2010 keine Verlustabdeckung übernehmen müssen“, sagte FMO-Geschäftsführer Gerd Stöwer.

In diesem Jahr will der Flughafen mit einem zusätzliche Ziel aufwarten. So soll ab Sommer Rijeka in Kroatien angeflogen werden.

VON ELMAR RIES


19 · 01 · 11



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