Münster-Hiltrup - Fleißige Krimi-Gucker wissen Bescheid. Eine achtlos am Tatort weggeworfene Zigaretten-Kippe kann den Täter überführen. Der genetische Fingerabdruck bringt die Ermittler auf die Spur.
Doch wie funktioniert das? Und wie kann es sein, dass eine klitzekleine Menge DNA, die an der Zigarettenkippe anzutreffen ist, am Ende ausreicht, einen Mensch zu identifizieren? Das Geheimnis liegt in der Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR: Schon ein bis zwei DNA-Moleküle, die sich vervielfältigten lassen, reichen aus, um genügend DNA für eine Analyse zu erzeugen.