i_Stadtinfo_MS_01

Die Anfänge Münsters reichen bis in die Zeit Karls des Großen zurück. Liudger, ein friesischer Missionar, hatte von ihm den Auftrag zur Christianisierung jenes Gebietes erhalten, das wir heute Münsterland nennen. Mit Errichtung eines Klosters legte Liudger im Jahre 793 den Grundstein zur Stadt. mehr...


An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert zeichneten sich in Münster einschneidende politische Veränderungen und religiöse Unruhen ab. Als die Reformation im Streit zwischen lutherischem Rat und radikalen Predigern scheiterte, gewannen die Anhänger der Täuferbewegung die Oberhand. mehr...


Obwohl Münster während des 1618 ausbrechenden Dreißigjährigen Krieges einige Male von fremden Truppen bedroht wurde, so 1633/34, erlitt die stark befestigte Stadt keinen Schaden. Im Jahre 1643 rückte sie dann erstmals ins Blickfeld der europäischen Mächte. mehr...


Die Zeit nach dem Ende der Verhandlungen verlief für die Stadt wenig friedvoll. Ihr durch den Friedenskongress gestärktes Selbstbewusstsein vertrug sich nicht mit den Herrschaftsansprüchen des neuen, 1650 an die Macht gelangten Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen. Dieser bekämpfte alle Bemühungen Münsters nach Unabhängigkeit. mehr...


Mit dem Tode des letzten Fürstbischofs, des Kölner Kurfürsten Max Franz, im Jahre 1801 war das Schicksal Münsters und des Fürstbistums besiegelt. Im August 1802 rückten preußische Truppen unter dem späteren Feldmarschall Blücher in die Stadt ein und vereinnahmten weite Gebiete rings um Münster für ihren König. mehr...


Die für die Stadt positive Entwicklung wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs jäh gestoppt. Nach der Niederlage trafen die politischen und wirtschaftlichen Folgen die Bevölkerung hart. In den schwierigen Jahre von 1920 bis 1933 stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt weitgehend. Und trotzdem hatte Münster Glück, als 1929 die Weltwirtschaftskrise ausbrach. mehr...


Das Ausmaß der Zerstörung war so gewaltig, dass man seitens der Stadtverwaltung 1945 daran dachte, Münster an anderer Stelle neu zu errichten. Doch dazu kam es Gott sei Dank nicht. Die Behörden machten auch nicht den Fehler, den Wiederaufbau gleichsam ohne Gesamtplanung in die Wege zu leiten. mehr...





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