Münster - Die allerkleinsten Teilchen bestimmen die Nano-Forschung. In Münster wird das Thema „Nano“ immer größer. Der jüngste Zuwachs war 7,2 Millionen Euro teuer, misst stattliche 1300 Quadratmeter und ist eine Erweiterung des Centrums für Nanotechnologie (Centech) an der Heisenbergstraße gegenüber des Technologiehofs. Das „Centech II“ ist fertig und wird am Freitag (13. Januar) eingeweiht.
Harald Fuchs, wissenschaftlicher Leiter des Centech und Physik-Professor an der Universität Münster, geht sehr beschwingt, wenn er durch die Flure des neuen Forschungsgebäudes schreitet. Besonders gern zeigt er einen fast fünf Meter hohen Raum im Erdgeschoss, der noch komplett leer ist. Die Bodenplatte ist 1,50 Meter dick, keinerlei Schwingungen werden hier Experimente mit Nanoteichen beeinträchtigen. Das passende Mikroskop für solche Analysen fehlt noch. „Es wäre noch mal so teuer wie der ganze Bau“, erklärt Fuchs. Er ist froh, dass immerhin die technischen Voraussetzungen für solche Fortschritte schon gegeben sind.