Rheine. Bis zum Ende des Rosenmontagszuges verlief eigentlich alles wie sonst. Einige alkoholisierte Personen wurden verarztet, kleinere Verletzungen behandelt. So richtig hektisch wurde es für die Helfer und Notärzte der Johanniter-Unfallhilfe erst nach dem Rosenmontagszug. „Ab 18 Uhr waren wir mit insgesamt sechs Fahrzeugen - vier Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug - bis nach Mitternacht unterwegs. Meistens handelte es sich dabei um Personen mit Alkoholintoxikation sowie den typischen Folgeerscheinungen wie Verletzungen mit Glas, Stürze usw.“, berichtet Tobias Eilers, Sprecher der Johanniter-Unfallhilfe Rheine. Unter den medizinisch versorgten Personen seien zwar auch Jugendliche unter 18 Jahren gewesen. „Aber nicht mehr, als im Vorjahr“, so Eilers.
Insgesamt seien elf medizinische Einsätze gefahren worden, davon fünf mit Notarzt, so Eilers weiter. Während des eigentlichen Umzuges habe es aber nur zwei Einsätze gegeben.
Weil die Innenstadt durch die Absperrung für den Rosenmontagszug quasi geteilt und für Rettungsfahrzeuge kaum passierbar gewesen ist, hatten die Johanniter während der Zeit des Rosenmontagszuges auch den regulären Rettungsdienst in der Innenstadt übernommen.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Münsterländischen Volkszeitung