Fundbüro versteigert übers Internet


So lief es bisher: eine Versteigerung in der Radstation.
So lief es bisher: eine Versteigerung in der Radstation.
(Foto: Rapreger)


Rheine. Das Fundbüro der Stadt Rheine geht neue Wege: Erstmals wird eine Versteigerung von Fundsachen nicht - wie sonst üblich - in der Radstation, sondern im Internet durchgeführt. Alle Interessierten können ab Donnerstag, 8. März, ab 18 Uhr und dann für zehn Tage bis zum 17. März mitbieten. Fahrräder, Handys, Uhren und diverser Schmuck können dann - „Drei, zwei, eins - meins“ - ähnlich wie bei Ebay, ersteigert werden.

Anders als das große Online-Auktionshaus werden die Fundsachen auf www.sonderauktionen.net vorab jedoch mit einem Höchstpreis festgesetzt und sinken dann in festen zeitlichen Abständen bis zu einem Mindestpreis hinunter. Scheint einem Interessiertem ein Preis angemessen, so kann er mit einem Klick den Gegenstand für sich erwerben. Bereits ab Donnerstag, 8. Februar, können die zu versteigernden Gegenstände online angeschaut werden.


Wie Michael Kramer, Fachbereichsleiter Recht und Ordnung, und Barbara Lange vom Fundbüro der Stadt Rheine auf Nachfrage mitteilten, ist dies die erste Online-Aktion, die das Fundbüro Rheine durchführt. Dabei wird sich zeigen, ob sich der zeitliche und personelle Aufwand lohnt und die Versteigerung wirtschaftlich ist. „Die Erfahrungen anderer Städte zeigen jedoch, dass viele Gemeinden mit dieser Art der Fundsachenversteigerung gute Erfahrungen gemacht haben“, so Kramer weiter.

Ersteigerte Ware muss innerhalb von zehn Tagen bei der Stadt Rheine bezahlt werden. Kleinere Gegenstände werden dem neuen Besitzer über den Versandweg zugeschickt, größere Gegenstände, wie Fahrräder, müssen nach Vorlage des Einzahlungsbelegs direkt in Rheine abgeholt werden. Info: www.sonderauktionen.net näher erläutert.



03 · 02 · 12





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