Ein kräftiges Halleluja

Glory Gospel Singers gratulieren zum Kirchengeburtstag


Sängerin Chanell Strauss von den „Glory Gospel Singers“ aus New York ließ das Ochtruper Publikum in ein lautes „Halleluja“ einstimmen und sorgte so am Dienstagabend für eine heitere und ausgelassene Stimmung in der evangelischen Kirche. Foto:
Sängerin Chanell Strauss von den „Glory Gospel Singers“ aus New York ließ das Ochtruper Publikum in ein lautes „Halleluja“ einstimmen und sorgte so am Dienstagabend für eine heitere und ausgelassene Stimmung in der evangelischen Kirche. Foto:
(Frauke Schulte-Sutrum)


Ochtrup - Die eisigen Temperaturen konnten den Konzertbesuchern in der evangelischen Kirche am Dienstagabend nicht viel anhaben. Denn im Innenraum heizten die „Glory Gospel Singers“ dem Publikum lauthals ein. Die Veranstaltung war Teil des 100. Geburtstages des Gotteshauses.

Ob a capella oder von den Keyboards begleitet, der Abend stand ganz im Zeichen des Gospels und des spirituellen Gesangs. In der ersten Hälfte des Konzerts schienen die fünf Sängerinnen und der Sänger aus New York zunächst jedoch noch einige Schwierigkeiten zu haben, das verhaltene westfälische Publikum mitzureißen. Doch spätestens bei den Liedern „Shout“ und „Amen“ klatschten und sangen die Zuschauer kräftig mit. Zum Teil wurden einzelne Zuhörer zur tatkräftigen Unterstützung sogar nach vorne geholt.


Der Text des Liedes „Oh Happy Day“ verwandelte sich zwischenzeitlich in ein vielstimmiges „Happy Birthday“. Damit gratulierte das Ochtruper Publikum gemeinsam mit dem Chor der Sängerin Angelle Sylvester zum 29. Geburtstag.

Doch auch einfühlsame Lieder wie „Kumbaya my Lord“, der Sologesang „I believe I can fly“ oder „Jesus loves me“ sorgten für Gänsehaut und eine bedächtige Stille in den Zuhörerreihen.

Am Ende des Konzerts verabschiedeten sich die Akteure persönlich von den Zuschauern. „So einen Gesang würde ich mir hier zu jedem Gottesdienst wünschen“, sagte Presbyter Hans Herrmann Grote zu den Sängern. Die musikalische Leiterin und Mitglied des Chores, Vashti Price, zeigte sich diesem Gedanken nicht ganz abgeneigt: „Diese Kirche ist wirklich wunderschön! Da könnte ich mir schon vorstellen, nach Ochtrup zu ziehen.“



01 · 02 · 12





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