Bagger ebnet der Umgehung die Bahn


Wenn nach dem Wohnhaus auch die Scheune (im Hintergrund) abgerissen ist, ist die ehemalige Hofstelle Jürgens Geschichte. Foto:
Wenn nach dem Wohnhaus auch die Scheune (im Hintergrund) abgerissen ist, ist die ehemalige Hofstelle Jürgens Geschichte. Foto:
(Michael Schwakenberg)


Nordwalde - Ein nicht einmal 30 Jahre altes Haus abreißen zu müssen, das massiv gebaut, schon ordentlich gedämmt und auch ansonsten in einem guten Zustand ist, das stimmt sogar einen Abbruchunternehmer etwas nachdenklich. „Ein schönes Haus in bester Wohnlage. Da hätte man direkt einziehen können“, meint Bernd Rohling aus Ochtrup, kurz bevor er dem ehemaligen Wohnhaus von Familie Jürgens mit seinem Bagger den Rest gibt. Nachdem er und seine Mitarbeiter Dachziegel, Verblender, Balken, Fenster und Isolierung entfernt hatten, war von dem stattlichen Gebäude nur noch der Rohbau übrig geblieben. Anders als früher werden die unterschiedlichen Materialien und Baustoffe heutzutage getrennt entsorgt.

Das Anwesen liegt genau auf der Trasse der Südumgehung, für die in direkter Nachbarschaft an der Welkmannstiege derzeit das erste Brückenbauwerk errichtet wird. Der Landesbetrieb Straßen hatte die Hofstelle bereits in den 1990er Jahren erworben. Bis vor kurzem war das Haus an mehrere Parteien vermietet.



VON MICHAEL SCHWAKENBERG, STEINFURT


31 · 01 · 12





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