Senden - Mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, haben die meisten Menschen höchstens einmal im Jahr zu tun, nämlich immer dann, wenn im Verein oder an der Haustür um Spenden gebeten wird. Was der Volksbund wirklich macht und wohin dieses Geld fließt, wissen die wenigsten, hat Bünyamin Aslan, Bezirksgeschäftsführer dieser Organisation in Münster, beobachtet. Mit dem Ziel, die vielfältigen Tätigkeiten des Volksbundes für Jugendliche anschaulich darzustellen, hat der VDK deswegen eine Ausstellung konzipiert, die im Augenblick überregional unterwegs ist. Bis zum 17. Februar ist sie im Foyer des Rathauses zu sehen.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung war Aslan am Mittwochabend in Senden zu Gast, um einerseits die Aufgaben des Volksbundes und andererseits die Kernpunkts der Ausstellung vorzustellen. Seitens der Gemeinde begrüßten Alfons Winkelsett, Fachbereichsleiter Norbert Pelzer und Bürgermeister Alfred Holz die Gäste. Mit Hilfe eines Films klärte Aslan seine Zuhörer über die Zielsetzungen des Volksbundes auf, zu denen aktive Jugendarbeit, die Pflege des Kriegsgräber-Archivs, die Bearbeitung von Anfragen Angehöriger oder die „Work-Camps“ mit internationaler Jugendbegegnung gehören.