Lüdinghausen - Die 67,5-Minuten-Stunde könnte Schule machen. Darin sind sich die Schulleitungen der weiterführenden Schulen Lüdinghausens einig. Die positiven Erfahrungen, die an der Realschule mit dem Vier-Stunden-Vormittag gemacht wurden (die WN berichteten), könnten durchaus Einfluss auf den künftigen Unterrichtsalltag der Nachbarschulen haben. Das ergab eine Umfrage der WN.
Was an der Nachbarschule sich entwickelt hat, blieb natürlich der Gemeinschaftshauptschule nicht verborgen. „Wir sind in der Diskussion“, erläuterte Gertrud Derpmann, Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschule, den Stand der Meinungsbildung zu diesem Thema. Das Thema Unterrichtszeit soll in diesem Jahr ein Schwerpunkt der „innerschulischen“ Diskussion sein, kündigte die Schulleiterin an. Sie sehe die Vorteile des Realschul-Modells („entspannteres Lernen für alle“), hat allerdings noch ganz konkrete Fragen.