Hohenholte - Um 10.11 Uhr bebten am Rosenmontag die Kaffeetassen in den Schränken der Hohenholter Bürger. Acht große Karnevalswagen hatten sich traditionell an der Aa-Brücke aufgestellt, um sich für den Umzug bereit zu halten. Der ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Die Sonne lachte schon am Morgen und das zog nicht nur die jüngeren und älteren Hohenholter aus ihren Häusern. Viele Jecken aus den Nachbarorten Altenberge, Laer, Münster und Havixbeck säumten die Straßenränder.
Als das Prinzenpaar Marcus I. und Julia I. Holtkötter mit seiner Kutsche den Dorfkern erreichte, regnete es Karamelle ohne Ende. Begleitet von den Mädchen der Tanzgruppe um Sara Henrichmann marschierte der Elferrat froh gelaunt um die Gräfte zum Kindergarten. Dort saßen die Kleinsten schon ganz gespannt auf ihren Stühlen in der Aula. „Hohenholte Helau“, „Kindergarten Helau“, schallte es bis nach draußen.
Zeremonienmeister Andreas Overwaul bedankte sich für den würdevollen Empfang. Die Jungen und Mädchen sangen mit ihren Erzieherinnen ein fröhliches Lied für das Hohenholter Prinzenpaar. Nach einer Erfrischung ging es schnell wieder an die frische Luft. Eine große Zahl von Jecken wartete in der Morgensonne, um dem Zug zu folgen. Begleitet vom Spielmannszug Grinkenschmidt aus Altenberge startete der Zug um die Kirche. Auffälligster Wagen war der „Police-Academy-Truck“, der mit viel Fleiß gebaut wurde. Gut besetzt mit jungen Karnevalisten war der zweite Hohenholter Wagen „Im Wilden Westen“ vom Hohenholter St(r)ammtisch „Die Schlümpfe“. Weitere närrische Wagen folgten aus Havixbeck, Altenberge und Nottuln.
Zum Ende des karnevalistischen Treibens zogen alle HoKaGe-Mitglieder und viele Kinder ins Festzelt, um mit Spielen und lauter Musik die fünfte Jahreszeit gebührend zu beenden. „Hohenholte Helau“.