Dülmen. Aktuell sieht die Stadt nach Angaben von Stefanie Löhn, Mitarbeiterin der Pressestelle, „keinen akuten Handlungsbedarf“, was das Krematorium angeht. „Wir werden den Betrieb dort kurzfristig sicherlich nicht still legen.“
Wie berichtet, hatte Andries Johan Broekhuijsen in einem Rechtsstreit gegen die Stadt Dülmen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gewonnen. Die obersten Richter hoben die von der Stadt erteilte Baugenehmigung für die Feuerbestattungseinrichtung im Gewerbegebiet auf. Ein Krematorium vertrage sich nicht mit dem geschäftigen Treiben in einem Gewerbegebiet. Das hatte Broekhuijsen, der in Nachbarschaft zum Krematorium wohnt, auch immer argumentiert.