Überfall mit Formalitäten beim Stiftungsfest


Rudern nach Noten: Zum Achim-Reichel-Hit „Aloha Heja He“ wurde unter Leitung von Ulla Deemann (l.) kräftig gerudert - allerdings nur auf dem Boden, nicht auf dem Wasser.
Rudern nach Noten: Zum Achim-Reichel-Hit „Aloha Heja He“ wurde unter Leitung von Ulla Deemann (l.) kräftig gerudert - allerdings nur auf dem Boden, nicht auf dem Wasser.
(Sigrid Muddemann)


Rorup. Ein richtiges Feuerwerk für Augen und Ohren - das wurde den Besuchern des Stiftungsfestes in Rorup geboten. Der Festausschuss des Kirchenchores hatte sich ein Programm ausgedacht, welches das Publikum begeisterte. Die 100 Besucher würdigten es mit sehr viel Applaus. Spannung von Anfang an - denn das Bühnenprogramm begann mit einem Banküberfall. Erst einmal mussten hier die Formalitäten geklärt und ein Fragenkatalog beantwortet werden. Nachdem dieses geschehen war und Anja Mersmann laut und hysterisch „Banküberfall“ schrie, zuckte schon der ein oder andere zusammen.

Ein Mal im Jahr meldet sich auch Rudi, das Maskottchen des Kirchenchores. Nachdem Vorsitzende Ulla Deemann im letzten Jahr bemerkte, Rudi dürfe aber nicht frecher werden, war er in diesem Jahr richtig lieb. „Wir haben in Rorup zwei Pastöre, zwei Küsterinnen und zwei Mal Hermann Richter“, wusste Rudi zu berichten. Seinen Auftritt meisterte Hans-Peter Wodsak mit Bravour und Rudi alias Christian Schwering glänzte in dieser Rolle.


Als teuflische Emanze präsentierte sich Dorothee Grothoff. „Man sollte nur schöne Männer heiraten, sonst wird man sie nicht wieder los“, erzählte sie. Es waren doch eher die Frauen, die über diesen Gag herzlich lachten.
Bei der Original-Chorprobe glänzte das Team bei verschiedenen Ausführungen von „Ein Männlein steht im Walde.“ Bei der Originalfassung griff Chorleiter Georg Ahlers selbst in die Tasten.

Christian Schwering kam als kleines Männlein mit Gummistiefelchen und Tornister auf die Bühne. Ganz unschuldig und winzig sah er aus, das Publikum klatschte Applaus.

Ein absolutes Highlight war zum Schluss die Schwarzlichtshow, wo Rudis Harem als ausgefallene Vögel einen wirklich bühnenreifen Auftritt hinlegten. Graziös und mit Witz bewegten sich die Vögel zu fetziger Musik. „Ich weiß gar nicht mehr, was ich sagen soll, ich bin sprachlos“, meinte Vorsitzende Ulla Deemann.

Anschließen wurde bei flotter Musik fröhlich gestanzt. Die Tanzfläche war immer voll, die Stimmung klasse.
Bei „Aloha Heja He“ von Achim Reichel wurde auf dem Boden als „Boot“ kräftig gerudert. Bei „Schatzi schenk mir ein Foto“ kamen dann auch die Stühle zum Einsatz.
Die Verlosung, die durch viele Sponsoren möglich geworden war, kam bei den Besuchern gut an. Einige Besucher hatten gleich mehrere Male Glück.
Das Stiftungsfest war ein voller Erfolg. „Dem Vorbereitungsteam gebührt ein sehr großer Dank,“ so Deemann.

VON SIGRID MUDDEMANN


06 · 02 · 12





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