Dülmen. Ein junger Mann und ein Kind paddeln über einen See. Die Sonne scheint, die beiden sind ausgelassen und entspannt. Vater und Sohn? Oder Erzieher und Sorgenkind? Das Foto illustriert die Arbeit des Kinderwohnheims Dülmen. Oder, um es zeitgemäß zu formulieren, es illustriert das Arbeitsfeld Erlebnispädagogik der Kiwo-Jugendhilfe.
„Jahrelang wurden mit Jugendhilfe depressive Bilder assoziiert. Wir wollen lebensbejahende Bilder dagegen setzen. Denn unsere Aussage ist nicht: Alles ist schlecht und schlecht wird es bleiben, sondern wir verweisen auf die positiven Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Karl Eisenbarth, Geschäftsführer des Dülmener Kinderwohnheims, kurz Kiwo.