Dülmen. Die Bahn hat Zukunft - das jedenfalls glaubt die Stadt Dülmen, die sich dem Projektvorschlag „BahnLandLust“ der Gemeinde Reken sowie der Städte Coesfeld und Dorsten anschließt, und damit einen Beitrag zur zukunftsfähigen Mobilität leisten will. „Durch die Reaktivierung der reduzierten Bahninfrastruktur und deren Verknüpfung mit dem Radverkehr soll diese Mobilitätsform als Alternative zum Individualverkehr verbessert werden“, heißt es in der Projektskizze, mit der sich die Stadt um Fördermittel aus der Regionale 2016 bewirbt.
Dülmen will das Projekt „BahnLandLust“ demnach in einen größeren Zusammenhang stellen. „Die Regionale - Region ist von aktiven Bahnlinien und aufgegebenen Schienenstrecken durchzogen. Nahezu alle Städte und Gemeinden waren einmal an das Schienennetz angebunden. Heute verfügen immerhin noch 22 von 28 Gemeinden über einen Bahnanschluss“, rechnet die Stadt vor. Hierin liege großes Potenzial für die Vernetzung.