Coesfeld - Die am Mittwoch gestartete Reform des Notdienstes in Coesfeld erntet weiterhin Gegenwind. Eine Antwort auf die Schreiben, die Bürgermeister Heinz Öhmann und seine Amtskollegen aus den Nachbarorten an die kassenärztliche Vereinigung (KV) und das NRW-Gesundheitsministerium geschickt haben, ist immer noch nicht eingetroffen. Auch bei vielen Ärzten gibt es Kopfschütteln.
Wie berichtet, ist die Notfallpraxis in Coesfeld für Erwachsene nur noch samstags und sonntags sowie feiertags geöffnet. An den restlichen Tagen müssen Betroffene nach Dülmen fahren. Der Kinder-Notdienst ist davon nicht betroffen und kann weiterhin auch werktags in Coesfeld aufgesucht werden.