Dornröschen ist aufgewacht

Davert GmbH baut auf Oevermann-Fläche


Die Davert GmbH verändert sich von Ottmarsbocholt nach Ascheberg. Im Bild sind die Unternehmenspläne schon vor der Ascheberger Kulisse zu sehen. Fotomontage:
Die Davert GmbH verändert sich von Ottmarsbocholt nach Ascheberg. Im Bild sind die Unternehmenspläne schon vor der Ascheberger Kulisse zu sehen. Fotomontage:
(hbm)


Ascheberg - „Unsere Strategie ist aufgegangen.“ Bürgermeister Dr. Bert Risthaus ist froh, dass die Gemeinde Ascheberg im vergangenen Herbst die Oevermann-Fläche im Gewerbegebiet Nord aus dem Dornröschenschlaf geweckt hat. Die Davert GmbH aus Ottmarsbocholt wird sich hier bis zum Jahresende im südlichen Bereich auf einem Drittel des Areals ansiedeln. „21 400 Quadratmeter haben wir jetzt verkauft, 9500 Quadratmeter sind optioniert“, informiert Bauamtsleiter Klaus von Roje über den Umfang.

„Das ist eine schöne Sache für uns“, freut sich Bürgermeister Dr. Bert Risthaus natürlich über den „großen neuen Betrieb“. Nachdem man die Anfrage bekommen habe, sei Sendens Bürgermeister Alfred Holz informiert worden, damit der Firmenwechsel die guten nachbarschaftlichen Beziehungen nicht durcheinander bringe. Angetan ist Dr. Risthaus auch von den architektonischen Plänen des Unternehmens: „Das geplante Gebäude wird der Fläche ein anderes Gesicht geben. Weil es im Süden des Areals angesiedelt ist, wird man es von der B 58 sehen. Das wichtigste aber ist, dass der Rückkauf der Oevermann-Fläche die richtige Entscheidung war“. Elf Jahre nachdem das münsterische Unternehmen die Fläche gekauft hatte und dann doch nicht genutzt hatte, waren die Rückkaufpläne der Gemeinde im vergangenen Herbst erfolgreich. Die brachliegende Fläche wurde abgeräumt und wenige Monate später ist ein Drittel verkauft. „Wir hoffen auf eine Magnetwirkung“, setzt Dr. Risthaus auf weitere Interessenten. Die gibt es. „Wir haben Anfragen vorliegen“, informiert Bauamtsleiter van Roje. Im gegenüberliegenden Gebiet Steenrohr sei die westlich des Baches gelegene Fläche von einem Ascheberger Unternehmen optioniert. Im östlichen Teil siedelt sich gerade Dachdecker Schäper auf 4000 Quadratmetern an. Zwei weitere Flächen seien optioniert. Aktuell wird das Gebiet erschlossen.


Bei der Overmann-Fläche liegen die Abwasserkanäle bereits im Boden, eine Baustraße ist vorhanden. Eine Straße in den hinteren Teil soll jetzt gebaut werden. „Sie steht im Wirtschaftsplan der AGEG, so dass wir starten können“, berichtet van Roje.

Das Projekt sei mit den meisten Behörden bereits abgestimmt. Es bestehe Baurecht, so dass es zügig losgehen könne.  

VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG


31 · 01 · 12





TOP ARTIKEL
Topartikel Icon
SOZIALE NETZWERKE
TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:
SOZIALE NETZWERKE




MÜNSTERLAND


© Dülmener Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette