Ascheberg - Wie kann es sein, dass der Morgenspaziergang einer Westerwälderin mit ihrem Hund großen Spaß nach Ascheberg bringt? Ganz einfach: Die Frau heißt Christa Bitzer und hat an der frischen Luft viele gute Ideen für ihre Theaterstücke. Aus ihrer Feder stammt der aktuelle Dreiakter der Kolpingspielschar Ascheberg. Am Samstag sah nicht nur die Autorin, sondern die komplette Spielschar Lampenfieber aus Hamm im Westerwald, wie sich ihr Stück „Mit Besen, Herz und Schnauze“ aus dem Jahr 2010 als plattdeutsche Version „Met Bessem, Hiärt und graute Schnut“ anfühlt. „Mir gefällt es, auch wenn es hart ist, die plattdeutsche Sprache zu verstehen“, erzählt die Autorin den „Westfälischen Nachrichten“ bei einem Besuch hinter der Bühne.
Nach dem Stück treffen sich alle Laienspieler im Kolpingraum. „Wir haben einige Szenen aus dem Stück nachgespielt und jeder Ascheberger hat mit seinem Pendant einen Teil zum Besten gegeben. Wir hatten großen Spaß. Die Spieler der Laienspielschar „ Lampenfieber“ sind alle super drauf“, berichtet Martin Weiß.