Selbst gemacht: Traumfänger


Vertreibt böse Träume: der Traumfänger.
Vertreibt böse Träume: der Traumfänger.


Bei den Indianern hängen die Eltern ihren Kindern Traumfänger über das Bett - damit die schlechten Träume abgefangen und nur die guten zu den Kindern gelangen.

So einen Traumfänger kannst du dir ganz einfach selber basteln. Du benötigst dafür folgende Utensilien: einen Holzring (den kannst du dir auch aus Weide biegen oder aus einem Pappkarton schneiden), verschiedenfarbige Bänder, einen langen Faden, Perlen, Federn und andere Kleinteile wie Glöckchen oder Steine.


Zunächst wickelst du um den Ring ein breites Band. Wer mag, nimmt breites Lederband. Die Enden müssen auf jeden Fall gut verknotet werden.

Nun fädelst du einen rund ein Meter langen dünnen Faden in eine Stopfnadel. Das Ende des Fadens knotest du an den Ring. Jetzt wird das Netz gesponnen. Dazu führst du die Nadel von vorne nach hinten über den Reifen und dann durch die Schlaufe, die sich gebildet hat. Dadurch ergibt sich ein Knoten - und das Gebilde verrutscht nicht mehr.

Diesen Vorgang wiederholst du, bis du einmal rund um den Ring gekommen bist. Dann geht es wieder rund. Man kann auch kreuz und quer arbeiten. Für diese Arbeit gibt es keinen wirklich vorgeschriebenen Weg.

Zwischendurch fädelst du eine Perle oder andere Accessoires wie Glöckchen oder Federn auf, bis das Netz zu Ende gesponnen ist.

Nun kannst du noch einige längere Fäden an den unteren Ring knoten und ihn mit Federn, Perlen und Glöckchen schmücken.

Jetzt fehlt nur das Band zum Aufhängen über deinem Bett. Wir wünschen gute Träume.

VON DOERTHE RAYEN, MÜNSTER


04 · 04 · 08




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