Bonn - Die Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen müssen sich mit einer Klagewelle von rund 4000 Landwirten befassen. Die Bauern wehren sich gegen die Kürzung ihres Einkommens, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen am Freitag einen Bericht der «Neuen Westfälischen» bestätigte. Die Klagen richten sich gegen die von der Kammer im Auftrag des Landes verschickten Förderbescheide für 2011. Darin seien die EU-Betriebsprämien um rund vier Prozent gekürzt worden, sagte Kammersprecher Bernhard Rüb. Für Landwirte in Nordrhein-Westfalen geht es nach Angaben der Kammer durchschnittlich um einen Betrag von rund 11 000 Euro.
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