Genau besehen ist „Moneyball“ ein Film über Statistiken: Das gleichnamige, dem Film zugrunde liegende Sachbuch von Michael Lewis beschreibt den Triumph statistisch basierter Transfermarktanalysen über das gängige Starsystem im amerikanischen Profi-Baseball. Wie ließ sich daraus bloß ein Hollywoodfilm basteln?
Regisseur Bennett Miller („Capote“) erzählt die Story mit seinen beiden Star-Drehbuchautoren Steven Zaillian („Verblendung“) und Aaron Sorkin („Social Network“) als personalisiertes Drama. In dessen Mittelpunkt steht Billy Beane, der Manager der Oakland Athletics, der sein verkrachtes Team 2002 völlig unerwartet zu Triumphen in der Major League führte.