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Fr., 24.03.2017

Börse in Frankfurt Dax stagniert: Unsicherheit über Trump und stärkerer Euro

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Angesichts weiter schwelender Zweifel daran, dass US-Präsident Donald Trump seine Wahlversprechen umsetzen kann, haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt gehalten.

Von dpa

Hinzu kam der wieder stärkere Eurokurs, der nach guten Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie und der Dienstleistungsbranche zugelegt hatte. Ein starker Euro kann aber Nachteile für die Exportwirtschaft bergen. Der Dax fiel am Vormittag um 0,07 Prozent auf 12 031,76 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab moderat nach.

Der MDax stieg indes zum Wochenschluss um 0,20 Prozent auf 23 481,12 Zähler und für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,31 Prozent auf 1986,25 Punkte nach oben.

Tags zuvor hatte der Dax noch verlorenen Boden gut gemacht. Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba bezeichnete dies allerdings zunächst nur als eine Gegenreaktion nach den schwächeren Handelstagen zuvor. Schließlich habe sich an den Rahmenbedingungen kaum etwas verändert.

Am Markt wird weiter auf eine eigentlich für den gestrigen Donnerstag angesetzte Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über Donald Trumps Gesundheitsreform gewartet. Das Votum wird als Stimmungstest gesehen, wie einfach Trump seine Pläne durchsetzen kann.

Für die Papiere des Energiekonzerns RWE ging es um 1,74 Prozent auf den höchsten Stand seit Oktober nach oben. Grund war eine Kaufempfehlung durch Analysten. Rheinmetall-Anteilsscheine näherten sich nach den positiven Jahreszahlen mit einem Kurssprung um rund vier Prozent weiter in großen Schritten ihrem Rekordhoch von 2007.

Die Anteilsscheine der Allianz fielen hingegen nach einer Verkaufsempfehlung einer französischen Großbank als Schlusslicht im Dax um 1,37 Prozent. Auch Wacker-Chemie-Papiere gerieten nach einem skeptischen Kommentar unter Druck. Sie gaben um 2,41 Prozent nach.

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