Anzeige

Mo., 02.09.2013

Freizeit Tennis-Spielen am Traumstrand

Beim Beachtennis muss man sich auch mal in den Sand hechten. So wie Maraike bei den Weltmeisterschaften in Italien. Foto: Maximilian Hamm

Beim Beachtennis muss man sich auch mal in den Sand hechten. So wie Maraike bei den Weltmeisterschaften in Italien. Foto: Maximilian Hamm Foto: dpa

Tennis am Strand - das kennst du vielleicht aus dem Urlaub. Manche Sportler machen das ständig. Sie spielen Beachtennis. Bei den großen Turnieren gibt es sogar coole Musik.

Von dpa

Maraike fühlt sich bei ihrem Sport manchmal wie ein paniertes Schnitzel. Sie springt, hechtet und wälzt sie sich im Sand. «Wenn es mega heiß ist, bin ich natürlich schweißgebadet und alles bleibt an mir kleben», erzählt die 26-Jährige. Maraike spielt Beachtennis .

Die Sportart ist eine Mischung aus Tennis, Badminton und Beachvolleyball. Maraike war sogar schon bei Weltmeisterschaften und Europameisterschaften dabei.

Vielleicht hast du im Urlaub auch schon mal mit einem Freund einen Ball hin- und hergeschlagen.ist eigentlich genau das gleiche, nur eben als richtiger Sport. Meistens wird Zwei gegen Zwei gespielt. Die Spieler treten oft auf einem normalen Beachvolleyball-Feld an.

Das Netz wird aber etwas niedriger gehängt. Außerdem sollten die Löcher darin kleiner sein. Sonst fliegen die Bälle durchs Netz. Die Bälle sind weicher als die harten normalen Tennisbälle. Und sie dürfen nicht aufprallen. Das würde imauch nicht klappen. Die Schläger beim Beachtennis heißen. Sie sind etwas stabiler als die Schläger, die man als Urlauber benutzt.

Die Urlaubs-Stimmung kommt aber auch beim Beachtennis nicht zu kurz. Bei großen Turnieren gibt es in der Regel sogar DJs, also Profis, die Musik auflegen. «Beachtennis ist verbunden mit guter Musik, einer gemütlichen Strand-Atmosphäre - und Partys danach», schwärmt Maraike. Auch normales Tennis spielt Maraike schon lange, sie sagt aber: «Ich finde Beachtennis lustiger und actionreicher.»

In Deutschland ist Beachtennis noch nicht so bekannt. Angesagt ist es zum Beispiel an Stränden in Brasilien . Erfunden wurde Beachtennis an der Adriaküste in Italien. «Da ist das ein richtiger Volkssport. An einem einzigen Strand gibt es ungefähr 1000 öffentliche Beachtennis-Plätze», erzählt Maraike.

Beachtennis zu lernen, ist gar nicht so schwer. Man braucht auch keine teure Ausrüstung. Einund ein, zwei Bälle reichen schon. Beachtennis wird übrigens barfuß gespielt. Ein weiterer Vorteil: Nach dem Spiel muss man nicht unter der Dusche den Sand abwaschen. Man kann einfach als paniertes Schnitzel ins Meer hüpfen!

Google-Anzeigen

Folgen Sie uns auf Facebook

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1884270?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819391%2F951864%2F