Kunstrasen-Projekt Merfeld schreitet sichtbar voran
Der Ascheplatz wird grün

Merfeld. Da haben die Merfelder lange drauf gewartet: Am Montag begannen die fünf Mitarbeiter der Fachfirma Sport Tartemann aus Recklinghausen damit, die grünen Kunststoffbahnen zu verlegen und zu verkleben. „Wenn alles glatt geht, sollten wir bis Ende dieser, spätestens Anfang nächster Woche fertig sein“, sagt Projektleiter Anton Oßwald im DZ-Gespräch.

Montag, 25.06.2018, 19:09 Uhr

Mit einem Trecker wird die vier Meter breite Kunstfaser-Rolle auf der Spielfeld-Länge von 54,50 Meter abgerollt.
Mit einem Trecker wird die vier Meter breite Kunstfaser-Rolle auf der Spielfeld-Länge von 54,50 Meter abgerollt. Foto: Primus

Eine Bahn ist vier Meter breit. Die Rolle wird über 54,50 Meter Länge mit einem Spezialtrecker abgewickelt. Anschließend werden die Stoßnähte verklebt. Dazu wird eine Stoffbahn mit einem PU-Kleber unter die Naht gebracht und anschließend mit einer kleinen Eisenwalze angedrückt. „Ansonsten werden die Bahnen schwimmend auf der Elastikschicht verlegt“, so Oßwald weiter. „So kann man alle zwölf bis 15 Jahre nur das Grün austauschen. Die Elastikschicht hält zwei bis drei Perioden.“

Die grüne Kunststoff-Faser ist aktuell vier Zentimeter lang. Später werden noch etliche Tonnen Sand und etwas Kork in die Zwischenräume der Halme eingearbeitet, sodass letztendlich nur ein Zentimeter „Gras“ herausschaut.

Bis zum Mittag waren auf dem ehemaligen Aschenplatz in Merfeld schon sechs Bahnen verlegt. Die Arbeiten schritten zügig voran. Werner Temming von den Sportfreunden Merfeld schaute sich alles genau an - und war begeistert. „Endlich klappt das mit dem Kunstrasen-Platz. Ich selber spiele nicht mehr. Ich habe mein Abschiedsspiel ja schon gegen Appelhülsen gegeben“, so Temming scherzhaft.
 

www.kunstrasen-spezialist.de

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