So verlief die Bezirksliga-Saison von Adler Buldern
Vom Traumstart zum Abstiegsplatz

Buldern. Am Sonntag geht es für Adler Buldern um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Beim Abstiegsendspiel bei BW Wulfen müssen die Mannen von Trainer Goran Mikic gewinnen, sonst geht es nach nur einem Jahr zurück in die Kreisliga A. Die DZ blickt auf den bisherigen Saisonverlauf von Adler Buldern zurück.

Donnerstag, 24.05.2018, 18:48 Uhr

So verlief die Bezirksliga-Saison von Adler Buldern: Vom Traumstart zum Abstiegsplatz
Im Hinspiel kamen Nils Humberg (l.) und Adler Buldern nur zu einem Remis gegen BW Wulfen. Am Sonntag brauchen die Adler-Kicker aber einen Sieg, damit sie den Klassenerhalt schaffen. Foto: Tarik Gündogdu

1. und 2. Spieltag: Adler Buldern erwischt einen Traumstart. Omar Mustapha macht das goldene Tor gegen den SV Lippramsdorf. Eine Woche später folgt ein 3:2-Erfolg beim SV Gescher. Nach sechs Punkten aus zwei Spielen steht Adler auf dem vierten Tabellenplatz.
3. und 4. Spieltag: Die Aufstiegseuphorie erhält einen ersten Dämpfer. Gegen die TSG Dülmen und bei den Sportfreunden Merfeld gehen die Lokalderbys jeweils mit 1:4 verloren. Gegen Merfeld geht den Adler-Kickern in der zweiten Halbzeit die Luft aus.
5. bis 8. Spieltag: Nach den zwei Derbypleiten folgen vier weitere Niederlagen. Beim 0:1 gegen den VfB Hüls und beim 3:4 bei Vorwärts Epe zeigt Adler gute Leistungen, in Epe liegt man nach 25 Minuten sogar mit 3:1 in Führung. Das 1:4 gegen Borken-Hoxfeld bringt Coach Goran Mikic auf die Palme. Sein Team habe noch nicht begriffen, dass man in der Bezirksliga mehr tun müsse. Eine Woche später folgt eine gute Leistung gegen Haltern II, trotzdem gibt es keine Punkte. In der Tabelle liegt Adler mittlerweile auf Rang 13, knapp vor den Abstiegsplätzen.
9. Spieltag: Auf heimischer Asche endet die Negativserie. Gegen den SuS Stadtlohn II macht Daniel Krzeminski in der 94. Minute den 2:1-Siegtreffer.
10. Spieltag: Bei Adler Weseke gibt es für Buldern eine 0:5-Klatsche, für die sich Trainer Goran Mikic im anschließenden DZ-Gespräch schämt. „Wir haben uns nicht als Einheit präsentiert“, so sein Fazit. Zum ersten Mal steht sein Team auf einem Abstiegsplatz.
11. Spieltag: Nur eine Woche später zeigt Adler ein anderes Gesicht. Gegen RW Deuten, ein Spitzenteam der Liga gibt es einen 7:2-Heimsieg. „Wir waren in allen Belangen besser“, freut sich Mikic über den Sieg und dem Sprung aus der Abstiegszone.
12. bis 14. Spieltag: Adler bekommt keine Konstanz in die Saison. Nach dem Sieg gegen Deuten folgen zwei Niederlagen gegen Wüllen und den FC Marl. Beim FC Epe holt man einen Punkt. Adler ist 13. in der Tabelle, ein Nichtabstiegsplatz.
15. Spieltag: Es kommt zum Hinspiel zwischen Adler Buldern und Wulfen. Ein schwaches Bezirksliga-Spiel, das 1:1 endet. Zwei Foulelfmeter sorgen für die Treffer, kurz vor Schluss fliegt Bulderns Timo Saalfeld mit der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit vom Platz. Nach der Hinrunde steht Buldern auf Rang 13, Wulfen auf Platz elf.

Der komplette Saisonrückblick in der Freitagsausgabe der DZ und im E-Paper.

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