SG-Turner gewinnen ersten Heimwettkampf knapp
Doppelsalto in den Stand

Dülmen. Der erste Heimwettkampf der Verbandsligaturner der Sportgemeinschaft Coesfeld 06 mit Dülmener Unterstützung war erwartungsgemäß mehr als spannend. Die Zuschauer bekamen einen echten Turn-Krimi geboten. Dazu gehörte, dass erst mit dem letzten Turner der Gäste die Entscheidung fiel. Auf Seiten der Dülmener und Coesfelder war die Freude riesengroß. Lange Gesichter machten die Gäste aus Gleidorf, die ihren Vorsprung vor dem abschließenden Gerät nicht verteidigen konnten. Mit einer Gesamtpunktzahl von 213,10:210,90-Punkten erturnten sich die Gastgeber damit ihren zweiten Sieg in der laufenden Verbandsligasaison.

Mittwoch, 07.03.2018, 18:48 Uhr

Zur erfolgreichen Verbandsligamannschaft der SG Coesfeld 06 gehören (v.l.) Heimkampfrichter Winfried Wache, Mustafa Rahimi, Florian Wein-Kleinschnitker, Simon Sandscheper, Vitali Züch, Joachim Hillers, Tim Jakob, Alexander Sueck, Jannik Voss, Volker Kraft sowie kniend Tobias Lenfert (l.) und Trainer Ulrich Rickert.
Zur erfolgreichen Verbandsligamannschaft der SG Coesfeld 06 gehören (v.l.) Heimkampfrichter Winfried Wache, Mustafa Rahimi, Florian Wein-Kleinschnitker, Simon Sandscheper, Vitali Züch, Joachim Hillers, Tim Jakob, Alexander Sueck, Jannik Voss, Volker Kraft sowie kniend Tobias Lenfert (l.) und Trainer Ulrich Rickert. Foto: hil

Die Turner der SG begannen das Bodenturnen mit lediglich drei Akteuren und mussten daher ohne Streichwertung auskommen. Die erturnte Gesamtpunktzahl von 37,80 Punkten konnte die Geräteniederlage (Gleidorf 38,30 Punkte) nicht verhindern. Am Pauschenpferd setzten sich die Gastgeber dank der routinierten Übungen von Simon Sandscheper und Joachim Hillers durch. Mit 35,10:34,60-Punkten stand es nach dem zweiten Geräte unentschieden (beide 72,90 Punkte). An den Ringen lieferten sich beide Mannschaften erneut ein Kräftemessen auf Augenhöhe.

Mit lediglich 0,60 Punkten sicherten sich die Coesfelder weitere zwei Gerätepunkte. Jannik Voss turnte erstmals seinen Strecksalto rückwärts mit einer ganzen Längsachsendrehung in den sicheren Stand. Am Sprung ging es noch enger zur Sache. Beide Mannschaften ersprangen exakt die gleiche Punktzahl (34,00 Punkte). Die lediglich drei Springer für die Coesfelder, Simon Sandscheper, Jannik Voss und Florian Wein-Kleinschnitker, brachten ihre Tsukahara in den Stand. Das Barrenturnen verloren die Hausherren unerwartet. Mit 35,90:37,50-Punkten erturnten sich die Sauerländer die beiden Gerätepunkte. Vor dem abschließenden Reckturnen lagen die Gäste einen Punkt vor den Turnern der SG. Die Zitterpartie am Hochreck nahm ihren Lauf: Joachim Hillers ging als Erster ans Gerät und turnte seine Übung gekonnt durch. Anschließend ging Simon Sandscheper an die Stange und präsentierte eine tolle Übung. Die Gleidorfer schwächelten bei ihren Übungen und der Vorsprung wurde kleiner.

Nun ging Vitali Züch ans Gerät. Sein Flugelement hing er sicher und sämtliche Drehungen liefen wie geschmiert. Vitali setzte auf volles Risiko. Der Abgang, der Doppelsalto, musste in den Stand gebracht werden - das klappte.

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