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Mi., 17.05.2017

Verbandsliga-Turner der SG Coesfeld gewinnen überraschend in Leopoldshöhe Gastgeber patzen am Reck

Gewannen sensationell in Leopoldshöhe, die SG-Turner mit (hintere Reihe v.l.) Joachim Hillers, Jannik Voß, Tim Jakob, Koray Aktas, Volker Kraft, Jari Aktas sowie (vordere Reihe v.l.) Ulrich Rickert, Simon Sandscheper, Vitali Züch, Alexander Sueck, Florian Wein-Kleinschnitker , Heimkampfrichter Heinz Koschel.

Gewannen sensationell in Leopoldshöhe, die SG-Turner mit (hintere Reihe v.l.) Joachim Hillers, Jannik Voß, Tim Jakob, Koray Aktas, Volker Kraft, Jari Aktas sowie (vordere Reihe v.l.) Ulrich Rickert, Simon Sandscheper, Vitali Züch, Alexander Sueck, Florian Wein-Kleinschnitker , Heimkampfrichter Heinz Koschel. Foto: hil

Dülmen. Als Außenseiter fuhren die Turner aus Dülmen und Coesfeld in der SG Coesfeld 06 nach Ostwestfalen, um ihren vorletzten Verbandsligawettkampf zu absolvieren. Durch ihren klaren Heimsieg gegen den TV Plettenberg war der Druck auf Coesfelder Seite etwas genommen. Gastgeber waren die Turner der Turnhochburg Leopoldshöhe, die jahrelang in der ersten und zweiten Bundesliga vertreten waren. In den Wettkämpfen der vergangenen Jahre konnten sich, wenn auch teilweise sehr knapp, immer die Ostwestfalen durchsetzen. Dieses Mal sollte es klappen: Am Ende stand ein 216,1:215,9-Punktsieg.

Für die Dülmener und Coesfelder Turner war eigentlich klar, dass nur bei einem optimalen Wettkampf in Leopoldshöhe etwas zu machen war. Doch bereits am Boden ließen die Kreisstädter völlig unnötig den einen oder anderen Punkt liegen. Mit einem Rückstand von 0,8 Punkten (39,1:39,8) ging es zum Pauschenpferd. Auch hier lief es alles andere als glücklich für die Turner. Lediglich Vitali Züch und Joachim Hillers turnten ihre Übungen souverän durch und konnten damit die Geräteniederlage (34,3:34,9) etwas eingrenzen. Nun galt es, an den Ringen den Rückstand von 1,3 Punkten aufzuholen. Die Turner der SG trugen allesamt ihre Übungen gekonnt vor. Insbesondere Koray Aktas glänzte mit 14,3 Punkten an den Ringen. Nach der Hälfte des Wettkampfes lag die Sportgemeinschaft jetzt sogar mit 0,8 Punkten in Führung (111,0:110,2 Punkte). Am Sprungtisch zeigten die Gastgeber erwartungsgemäß ihre enorme Sprungstärke. Das Gerät gewann der Gastgeber mit 36,9:34,5 Punkten. Daran konnten auch die beiden Tsukaharas von Florian Wein-Kleinschnitker und Alexander Sueck nichts ändern. Nach diesem Gerät hatten die Gastgeber wieder die Nase mit 1,6 Punkten vorn (145,5:147,1). Das Barrenturnen brachte die eigentliche Vorentscheidung. Auch hier ließen die Leopoldshöher nichts anbrennen. Trotz guter Übungen der Sportgemeinschaft konnten die Ostwestfalen ihren Vorsprung auf 3,6 Punkte (181,6:185,2 Punkte) ausbauen. Damit war der Wettkampfausgang so gut wie entschieden, zumal der erste Coesfelder Turner beim abschließenden Reckturnen direkt beim Übungsbeginn bei seinem Flugteil unglücklich das Gerät verlassen musste. Dass die Turner aus Leopoldshöhe diese Steilvorlage nicht annahmen, war völlig unverständlich. Sie patzten bei ihren Übungen mehrfach, wobei die weiteren drei Coesfelder Turner Simon Sandscheper, Vitali Züch und Joachim Hillers ihre Übungen perfekt vortrugen. Der zweite Gerätesieg (34,5:30,7) brachte die Entscheidung. Mit einer Gesamtpunktzahl von 216,1:215,9-Punkten gewannen die Turner der SG sensationell den Wettkampf.

Am kommenden Samstag geht es dann erneut nach Ostwestfalen. In Paderborn wird der gemeinsame Finalwettkampf ausgetragen. Die Dülmener und Coesfelder Turner müssen gegen den Absteiger aus der Oberliga, der KTV Iserlohn, antreten. Ein wieder schwieriger Wettkampf, zumal mit Jari Aktas und Vitali Züch zwei Leistungsträger fehlen werden.

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