Fr., 17.03.2017

Lottes Coach Ismail Atalan hat seine Wurzeln bei den Blau-Gelben Toleranz, TSG, Trainerbank

Ismail Atalan in der Saison 1992/1993 bei der TSG Dülmen.

Ismail Atalan in der Saison 1992/1993 bei der TSG Dülmen. Foto: Lewe

Dülmen. An den Fußballer Ismail Atalan kann sich Ulrich Lewe, Abteilungsleiter Jugendfußball bei der TSG Dülmen, noch sehr gut erinnern. „Er hat bei uns als Stürmer gespielt. Er war vor der Bude trotz seines jungen Alters unheimlich abgezockt, aber auch unglaublich ballverliebt.“

Von Jürgen Primus

Der heutige Trainer des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte, die in dieser Woche erst im Viertelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden sind, hat seine fußballerische Laufbahn bei den Blau-Gelben begonnen. Ulrich Lewe: „Ismail hat bei uns in der Saison 1988/1989 in der F-Jugend angefangen. Ich hatte ihn im älteren D-Jugend-Jahrgang sowie im jüngeren C-Jugend-Jahrgang trainiert.“
Und seine Wurzeln hat der 36-Jährige scheinbar nicht vergessen. In einem Interview mit der Redaktion von sportschau.de erinnert sich Atalan an seine Zeit in Dülmen und lobt hier besonders auch die TSG Dülmen für die besondere Unterstützung auf und neben dem Fußball-Platz. „Da hat man gesehen, was Vereinsleben bewirken kann.“ Denn die Familie habe immer in der Angst leben müssen, wieder zurück in die Türkei abgeschoben zu werden. „Aber in Dülmen gab es mehrere Bürger, die sich um uns gekümmert haben“, so Atalan in dem Interview. Daher könne er über die deutsche Bevölkerung auch nichts Negatives sagen, „ganz im Gegenteil.“ Seine Mutter habe ihm zwei wesentliche Grundpfeiler mit auf den Weg gegeben. „Sie hat immer gesagt, dass wir uns weiterbilden müssen und andere Menschen unbedingt tolerieren sollen.“

(Den ganzen Bericht lesen Sie in der Samstags-Printausgabe sowie im E-Paper der DZ).

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