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Mi., 15.03.2017

TV-Damen stehen kurz vor der Rückkehr in die Bezirksliga Ein Sieg fehlt noch

TV-Damen stehen kurz vor der Rückkehr in die Bezirksliga : Ein Sieg fehlt noch

Die Volleyball-Damen des TV Dülmen brauchen nach dem deutlichen 3:0-Erfolg gegen BW Aasee VII nur noch einen Sieg aus zwei Spielen, um in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga aufzuschlagen. Foto: mpm

Dülmen. Auch nach dem zwölften Spieltag ist die erste Volleyballdamenmannschaft des TV Dülmen weiter auf Kurs Wiederaufstieg. In einem sehr einseitigen Spiel besiegte der Tabellenführer das Schlusslicht BW Aasee VII mit 3:0-Sätzen (25:6, 25:7, 25:10). Von den verbleibenden zwei Spielen muss nun nur noch eines gewonnen werden, um als Ligasieger gekrönt zu werden und nächste Saison in der Bezirksliga durchzustarten.

Von Patrick Hülsheger

„Gegen einen schwachen Gegner kann man nur dumm aussehen“, mahnte der TV-Trainer sein Team vor dem Anpfiff.
Wie erwartet entwickelte sich ein Servicespiel, da kam dem TV die kleine Halle mit niedriger Decke sehr gelegen. Zur Begrüßung trumpfte Kapitänin Pia Zahlten gleich mit einem Satz Aufschlägen auf. Ehe sie sich versahen, standen die Münsteraner mit 0:9 in Rückstand. Wenn Aasee mal den Service retournieren konnte, so vereitelte der Dülmener Block die Angriffsbemühungen oder der Rückraum konterte mit eigens einstudierten Schlägen aus dem Hinterfeld. So konnte Münster nur sechs magere Punkte auflesen, bevor der TV den Sack im ersten Satz zumachte.
Im zweiten Satz zog der berühmte Schlendrian im TV-Lager ein. Die Aasee-Damen trauten ihren Augen kaum, als sie selbst mit 5:2 in Führung gingen. Aber dann drehte der TV auf und überrollte die perplexen Münsteraner wie eine Dampfwalze. Als wahrscheinlich kleinste Aushilfs-Mittenspielerin der Liga gab Lena Enstrup ihre Empfehlung ab, indem sie den gegnerischen Dreierblock mehrfach aussteigen ließ und ausgesprochen pfiffig punktete. Zum Schluss schlug Luisa Jacob den letzten Sargnagel durch ihre Aufschlagserie ein, die ihrem Team elf Punkte in Folge und den Satzsieg einbrachte. Die Blauweißen hatten nach der zwischenzeitlichen Führung nur noch zwei Punkte einfahren können, der TV 23.
Den dritten Satz schaukelten die TV-Damen locker nach Hause. Vom Aaseeufer war keine nennenswerte Gegenwehr mehr zu erwarten. Der Angriff wurde entweder direkt geblockt, von der Abwehr – wieder sicher dirigiert durch Libera Melina Laubrock – zurück ins Spiel gebracht oder schlicht ins Aus durchgelassen. Diesmal gab es kein Servicegewitter – nur Pia Zahlten legte wieder ein 7:0 auf das Tablett und bescherte ihrem Team die komfortable Führung, die der TV ausbaute und mit nur zehn Gegenzählern bis ins Ziel trug.

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