Mi., 30.11.2016

Volleyball-Damen des TV Dülmen klettern auf Relegationsplatz Sieg im frostigen Schuhkarton

Die Volleyball-Damen des TV Dülmen rücken auf den Relegationsrang der Bezirksklasse vor.

Die Volleyball-Damen des TV Dülmen rücken auf den Relegationsrang der Bezirksklasse vor. Foto: mpm

Dülmen. „In der eiskalten Halle mit niedriger Deckenhöhe, in Fachkreisen liebevoll als frostiger Schuhkarton tituliert“, so Markus Mohr vom TV Dülmen, gewannen die Bezirksklassen-Volleyballerinnen des TV Dülmen ihre Pflichtaufgabe beim SV Blauweiß Aasee VII mit 3:0 (25:14, 25:6, 25:5). Durch den parallelen Spielverlust des ASV Senden IV kletterte der TV auf den Relegationsplatz nach oben, einen Punkt hinter Tabellenführer SV Münster 08.

In Münsters Innenstadt musste der TV fünf kurzfristige Absagen kompensieren und kam weniger vom Stammpersonal aber mit ungewohnt reduzierter Ersatzbank an den Start.

Nach kurzem Geplänkel im ersten Satz fasste sich Andra Schlingemann ein Herz, prüfte den Annahmeriegel der Blauweißen erstmalig und landete einen Volltreffer. Gleich mit zwei Assen zur Begrüßung wurden schonungslos die Lücken in der Positionierung aufgedeckt und den eigenen Mitspielern gezeigt, wie es heute zu gewinnen galt. Und das ließen diese sich nicht zweimal sagen. Mit druckvollen Aufschlägen im Sprung baute Rieke Reckmann den eigenen Vorsprung von 11:7 auf 17:7 aus, während Hannah Marx nur noch von 17:8 auf 22:8 vollstrecken musste.

Der zweite Satz war durch sehr einseitiges Aufschlagsspiel geprägt. Den ersten Vorentscheid führte Lena Enstrup herbei, indem sie die zuerst knappe Führung von 7:5 auf respektable 11:5 ausbaute und damit den Reigen eröffnete. Hierbei musste der Rest der TV-Mannschaft kaum etwas tun, denn die meisten Annahmen versprangen direkt von des Gegners Armen oder landeten direkt im Netz. Aber der TV hieß nicht TV, wenn man nicht noch einen draufsetzen könne. Karin Bähr servierte im Anschluss gleich zehn Aufschläge, warf den Blauweißen damit den Fedehandschuh hin und avancierte zu deren Aufschlagschreck. Auch die niedrige Hallendecke steuerte ihr Scherflein bei, als Rieke Reckmann mit ihren Sprungaufschlägen nur noch vollenden musste und den SV mit mageren sechs Gegenzählern in die Pause schickte. Im dritten Satz machte der TV kurzen Prozess. Mohr: „Nach einer unvollständigen Rotation war der Spuk vorbei, und der Satz zu fünf lumpigen Zählern gewonnen.“

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