Prozesse
Polizistin totgefahren: Fast drei Jahre Haft für Lkw-Fahrer

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Nach dem Tod einer jungen Polizistin ist ein Lkw-Fahrer am Dienstag in Mönchengladbach zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Der 49-Jährige habe im Dezember 2017 betrunken ein Polizeiauto gerammt, in dem drei Polizisten auf den auffälligen Lkw aus der Ukraine gewartet hatten, wie die Richter feststellten. Die 23-jährige Polizistin starb unmittelbar nach dem Aufprall auf der A61 bei Viersen. Ihre beiden Kollegen wurden verletzt. Die Richter sprachen den Lkw-Fahrer aus der Ukraine der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Wegen der rund drei Promille Alkohol im Blut sei er vermindert schuldfähig.

Dienstag, 17.07.2018, 14:38 Uhr

Die Verteidigung hatte in ihrem Plädoyer für eine Bewährungsstrafe geworben und betont, wie leid dem Angeklagten das alles tue. Für die Richter hatte der Mann «ehrliche Reue» gezeigt.

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