Bergbau
Sprengpanne am Bergwerk Ost: «Rundeindicker» fällt nicht

Zwei ehemalige Bergwerksgebäude in Hamm sollten dem Erdboden gleichgemacht werden. Ein 47 Meter hoher Stahlbetonklotz fiel nicht wie er sollte.

Donnerstag, 15.02.2018, 12:34 Uhr

Hamm (dpa/lnw) - Die Sprengung von zwei Zechengebäuden am ehemaligen Bergwerk Ost in Hamm ist am Donnerstag nicht wie vorgesehen verlaufen. Während der Bergebunker wie geplant zusammenbrach, knickten am 47 Meter hohen «Rundeindicker» nur Stützen weg und brachten das Gebäude in Schieflage. «Das wird nun konventionell mit dem Bagger kleingemacht», sagte ein Sprecher der RAG Montan Immobilien.

Im Eindicker aus Stahlbeton wurde dem Schlamm nach der Kohlenwäsche Wasser entzogen und wieder für die Produktion bereitgestellt. Der Bergebunker, ebenfalls aus Stahlbeton, ist ein 37,5 Meter hohes Silo.

Seit einem Jahr wird das 2010 geschlossenen Bergwerk zurückgebaut. Seit 1906 wurde dort Kohle abgebaut. Die Kokerei am Standort wurde bereits 1987 zurückgebaut.

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