Di., 13.02.2018

Brauchtum Verletzter bei Kölner Rosenmontagszug außer Lebensgefahr

Brauchtum: Verletzter bei Kölner Rosenmontagszug außer Lebensgefahr

Foto: Rolf Vennenbernd

Köln (dpa/lnw) - Ein Kölner Karnevalist, der sich bei einem Sturz im Rosenmontagszug schwer verletzt hat, ist außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 49-Jährige war am Montag während des Zuges von einem Festwagen gestürzt und hatte sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen.

Von dpa

«Er ist stabilisiert und wird auch wohl keinerlei Schäden davontragen», erklärte der Leiter des Rosenmontagszuges, Alexander Dieper. Der Mann sei beim Anfahren im unteren Teil des Wagens gestürzt und dabei auf die Klinke einer Tür gefallen, die sich öffnete. Dadurch fiel er aus dem Wagen und prallte mit dem Kopf auf das Pflaster.

Drei bei einem Kutschenunfall in Köln schwer verletzte Zugteilnehmer im Alter von 20, 55 und 60 Jahren befinden sich nach Polizeiangaben weiterhin im Krankenhaus. Der Kutschenführer, ein 36-Jähriger, wurde demnach leicht verletzt. Zunächst hatte die Polizei von fünf Verletzten gesprochen.

Bei dem Vorfall waren am Montag während des Zuges zwei Kutschpferde durchgegangen. Nach Augenzeugenberichten waren die Tiere mit einer Flasche beworfen worden. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen Unbekannt.

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