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Mi., 11.01.2017

Verkehr Tödlicher Unfall an Bahnübergang in Ostwestfalen

Ein zerstörtes Auto liegt vor einem Nahverkehrszug in Lübbecke.

Ein zerstörtes Auto liegt vor einem Nahverkehrszug in Lübbecke. Foto: NMW-TV/Ludger Tebben

Lübbecke (dpa/lnw) - An einem Bahnübergang in Ostwestfalen, der gerade mit einer Schrankenanlage sicherer gemacht werden soll, ist eine Autofahrerin ums Leben gekommen. Sie stieß an dem Übergang in Lübbecke am Mittwoch mit einer Regionalbahn zusammen und erlitt tödliche Verletzungen. Ein Mitarbeiter eines Bautrupps wurde durch die herumgeschleuderten Trümmerteile leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Eine Kollegin des Bauarbeiters, die der Autofahrerin Erste Hilfe leisten wollte, und der Lokführer erlitten einen Schock. Die Passagiere des Zuges blieben unverletzt. Für ihre Weiterreise wurden Taxis bereitgestellt.

Von dpa

Der Zug schleifte das Auto rund 140 Meter entlang der Gleise, bevor er zum Stehen kam. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe gab es zunächst noch keine gesicherten Erkenntnisse. Viele Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei waren vor Ort. An dem Bahnübergang mit Signalanlage und Rüttelstreifen auf der Straße wird derzeit für den Aufbau einer Schrankenanlage gearbeitet, berichtete die Polizei weiter.

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