Di., 18.10.2016

Prozesse Totschlags-Prozess gegen Mönchengladbacher Ultra   

Landgericht Mönchengladbach.

Landgericht Mönchengladbach. Foto: Jan-Philipp Strobel

Eine Situation wie sie überall in den Stadien passieren kann: Ein Fan rempelt mit Bier in der Hand einen anderen an. Der bekommt etwas Bier ab - und steht jetzt wegen versuchten Totschlags vor Gericht

Von dpa

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Ein prominenter Vertreter der Mönchengladbacher Fan-Szene soll einen anderen Fan wegen einer Kleinigkeit fast umgebracht haben. Gegen den 29-jährigen mutmaßlichen Täter hat am Dienstag vor dem Landgericht Mönchengladbach der Prozess wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung begonnen. Nach Verlesung der Anklage wurde er kurz auf Antrag der Verteidigung unterbrochen, die die ordnungsgemäße Zusammensetzung der Kammer prüfen wollte.

Vor dem Bundesligaspiel gegen Darmstadt 98 im Dezember 2015 soll das Opfer, das eine Lage Bier in den Händen trug, mit dem Angeklagten zusammengestoßen sein. Bier wurde auf dessen Kleidung verschüttet. Laut Anklage versetzte der Angeklagte dem anderen daraufhin einen Tritt ins Gesicht. Der Mann fiel hin, schlug mit dem Kopf auf und wurde mit Hirnblutung und Hirnödem ins Krankenhaus gebracht. Er schwebte zunächst in Lebensgefahr.

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