Kreis Coesfeld
Dülmen und Coesfeld das teuerste Pflaster

Kreis Coesfeld. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis einen Anstieg bei den Verkäufen von unbebauten Wohnbaugrundstücken festgestellt – und zwar um 55 %: Insgesamt 534 Bauplätze konnten den „Häuslebauern“ 2017 zur Verfügung gestellt werden. „Dies ist der höchste Wert seit zwölf Jahren“, berichtet Jörg Böcker von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses. Die große Nachfrage führt zu steigenden Baulandpreisen.

Montag, 12.03.2018, 19:41 Uhr

Kreis Coesfeld: Dülmen und Coesfeld das teuerste Pflaster
Foto: az

Hintergrund ist, dass in vielen Städten und Gemeinden zunehmend neue Baugebiete ausgewiesen werden. An der Spitze steht Lüdinghausen mit 99 Baugrundstücken, gefolgt von Coesfeld mit 93, Ascheberg mit 83 und Havixbeck mit 70 Bauplätzen. In den Senden und Nottuln war 2017 in diesem Segment dagegen kaum Umsatz zu verzeichnen. „Die Nachfrage nach baureifem Land ist groß und die Baulandpreise steigen“, kommentiert Böcker. Steigende Werte beim Wohnbauland ergaben sich in Havixbeck (plus 10 %), im Dülmener Ortsteil Rorup (plus 9 %), in Ascheberg (plus 7 %), im Stadtbereich von Coesfeld (plus 5 %), im Stadtbereich von Lüdinghausen (plus 5 %) sowie in den Rosendahler Ortsteilen Holtwick und Osterwick (jeweils plus 5 %).

Die Werte in den Innenstadt- und Geschäftslagen, insbesondere in den Städten Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen und Billerbeck sowie in den Gemeinden Senden und Nottuln, gehen dagegen zurück. Nur in Havixbeck ist ein positiver Trend zu verzeichnen. „Grundlage dieser Anpassungen sind unter anderem umfangreiche Mietdatenerhebungen, die im Zyklus von zwei Jahren durch die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses vorgenommen werden“, berichtet Böcker.

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